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Kleine Emission : Online-Möbelhändler Westwing geht an die Börse

  • Aktualisiert am

Zum Möbelkauf muss man nicht unbedingt raus. Es geht auch online. Bild: dpa

Die Internet-Holding Rocket Internet will wieder eine Beteiligung an die Börse bringe. Diesmal den Möbelhändler Westwing.

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          Der 2011 gegründete Online-Möbelhändler Westwing strebt an die Börse. Mit der Ausgabe neuer Aktien im Wege einer Kapitalerhöhung will das Unternehmen 120 Millionen Euro einnehmen, wie Westwing am Donnerstag mitteilte. Es handelt sich damit um eine eher kleine Emission.

          Das Geld soll vor allem für die Expansion eingesetzt werden. „Mit dem geplanten Börsengang erhalten wir zusätzliches Kapital, das wir dafür nutzen möchten, weiter profitabel zu wachsen“, sagt Gründer und Vorstandschef Stefan Smalla. Ein Teil der Erlöse soll aber auch für die Schuldentilgung verwendet werden. So will Westwing den Anteil margenstärkerer Eigenmarken von derzeit rund 15 auf 50 Prozent steigern.

          Bereinigt und operativ schwarze Zahlen

          Berenberg und Citigroup begleiteten den Börsengang der Rocket-Internet-Beteiligung. Geplant sei die Notierung im regulierten Markt (Prime Standard).

          Nach anfänglichen Verlusten schreibt die Firma nach eigenen Angaben seit dem vierten Quartal 2017 immerhin auf operativer Ebene, also vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern schwarze Zahlen. Allerdings sind die Zahlen auch noch um andere Faktoren bereinigt. Im ersten Halbjahr habe die Marge bei einem Umsatzplus von 22 Prozent auf 120 Millionen Euro 2 Prozent betragen.

          Den „adressierbaren Markt“ beziffert Westwing auf weltweit 575 Milliarden Euro. Der Online-Handel mache davon derzeit in den elf europäischen Ländern, in denen das Unternehmen derzeit aktiv ist weniger als 5 Prozent aus.  

          Westwing gehört früheren Angaben zufolge zum Imperium des Start-up-Investors Rocket Internet, der 32 Prozent der Anteile hält. Weitere Eigentümer sind die schwedische Kinnevik, Access Industries und Tengelmann Ventures.

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