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Energiemarkt : Ölpreise sinken zu Wochenbeginn

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Erdölraffinierie in Deutschland: Ob der günstigere Ölpreis auch den Benzinpreis fallen lässt? Bild: dpa

Vor allem schwache Wirtschaftsdaten aus China belasten den Markt. Die Sorgen über die Folgen der Corona-Politik der Volksrepublik scheinen sich zu bewahrheiten.

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          Die Ölpreise sind am Montag mit spürbaren Abschlägen in die neue Woche gestartet. Am Markt wurden vor allem schwache Wirtschaftsdaten aus China als Grund genannt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 109,58 US-Dollar. Das waren 1,97 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,65 Dollar auf 108,84 Dollar.

          Konjunkturdaten aus China fielen schwach aus und belasteten die Stimmung am Erdölmarkt. Schon seit einiger Zeit ruft die strikte Corona-Politik der Volksrepublik Sorgen hervor, die Wirtschaftstätigkeit des Landes könnte erheblich unter den scharfen Ausgangssperren leiden. Dies scheint sich mehr und mehr zu bewahrheiten: Neue Produktionsdaten aus der Industrie und Umsatzzahlen vom Einzelhandel enttäuschten deutlich.

          Als Hoffnungsschimmer wurde am Markt auf die etwas weniger angespannte Infektionslage in Shanghai verwiesen. Damit steigt die Hoffnung, dass die Wirtschaftsmetropole bald nicht mehr so stark von den Corona-Beschränkungen belastet wird. China ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und einer der größten Energieverbraucher.

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