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Opec-Preispolitik : Trump twittert, Ölpreis fällt

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Der gestiegene Ölpreis bedeutet höhere Kosten. Bild: Reuters

Die abermalige Kritik von Amerikas Präsident Donald Trump an der Opec lässt den Ölpreis fallen. „Der Ölpreis ist zu hoch“, schrieb Trump auf Twitter. Die Welt könne eine Preiserhöhung nicht verkraften.

          US-Präsident Donald Trump hat zum wiederholten Mal die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) für einen Anstieg der Ölpreise verantwortlich gemacht. „Die Ölpreise steigen zu hoch“, schrieb Trump am Montag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Er drängte das Ölkartell zur Mäßigung. „Die Welt kann eine Preiserhöhung nicht verkraften“, hieß es weiter in dem Tweet.

          Die Ölpreise gerieten danach deutlich unter Druck und fielen im Mittagshandel auf ein Tagestief. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 65,57 Dollar. Das waren 1,57 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,27 Dollar auf 56,01 Dollar.

          Zurzeit liegen die Ölpreise auf dem höchsten Stand seit etwa drei Monaten. Rohstoffexperten machen für den Preisanstieg vor allem die Kürzung der Fördermenge der in der sogenannten Opec+ zusammengefassten Ölstaaten verantwortlich. Neben den Opec-Mitgliedern zählt hierzu auch Russland.

          Vor allem das führende Opec-Land Saudi-Arabien wird durch eine unerwartet starke Förderkürzung mit dem jüngsten Höhenflug der Ölpreise in Verbindung gebracht. Während die „Opec+“ die Fördermenge gekürzt hat, ist die Ölproduktion in den USA zuletzt auf ein neues Rekordhoch von 12 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag gestiegen.

          BRENT

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