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Laut Medienbericht : Niederländische ING buhlt offenbar um Commerzbank

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Die Tasse ist bis zum Rand gefüllt: Die ING würde gerne die Commerzbank übernehmen. Bild: Wolfgang Eilmes

Spritzen die Niederländer bei der geplanten Fusion der beiden deutschen Großbanken dazwischen? Laut einem Medienbericht will die ING die Commerzbank kaufen.

          Die niederländische Großbank ING wirbt einem Medienbericht zufolge um die Commerzbank. ING-Vorstandschef Ralph Hamers habe sowohl bei der Bundesregierung als auch bei Commerzbank-Chef Martin Zielke um die Aufnahme entsprechender Gespräche gebeten, meldete die Internetseite manager-magazin.de unter Berufung auf Beteiligte.

          Zielke habe die Aufnahme formeller Gespräche abgelehnt, den Kontakt allerdings nicht gänzlich abgebrochen. Weder ING noch die Commerzbank wollten zu den Informationen Stellung nehmen. Ein Händler zeigte sich skeptisch: „Die Bundesregierung scheint vehement auf eine deutsche Lösung hinzuarbeiten“, sagte der Händler mit Blick auf ein Zusammengehen der Commerzbank mit der Deutschen Bank. Allerdings gibt es deswegen Diskussionen. Die geplante Neuordnung in der deutschen Großbankenszene scheint einen planwirtschaftlichen Charakter zu haben.

          Das „Manager Magazin“ schreibt weiter, dass ING-Chef Hamers die Bundesregierung und Zielke mit großen Versprechen locke. So wollen die Niederländer weniger Stellen bei der Commerzbank abbauen, als bei einer Fusion mit der Deutschen Bank geplant ist. Außerdem sei eine Verlegung der Zentrale der ING von Amsterdam nach Frankfurt im Gespräch.

          Allein das Interesse ließ den Aktienkurs der ING nach oben schnellen. In der Spitze stiegen die Papiere um 4,5 Prozent auf den höchsten Stand seit Ende November. Zu Handelsschluss lagen sie noch mit 3,1 Prozent auf 7,97 Euro im Plus.

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