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Neuer 1000-Franken-Schein : Die Schweizer horten immer mehr Bargeld

Mit einem Gegenwert von aktuell 883 Euro ist die 1000-Franken-Note der teuerste noch produzierte Geldschein der Welt. Bild: dpa

Eine Million in einem zehn Zentimeter dicken Stapel: der neue 1000-Franken-Schein ist praktisch – und garantiert sehr gefragt.

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          Wer möglichst viel Bargeld auf möglichst kleinem Raum bunkern will, konnte bisher auf den 500-Euro-Schein zurückgreifen. Doch die Deutsche Bundesbank und die Österreichische Nationalbank geben diese lilafarbene Banknote nur noch bis zum 26. April aus. Alle übrigen nationalen Zentralbanken des Eurosystems haben dem Fünfhunderter bereits Ende Januar den Garaus gemacht – aus Angst vor einem Missbrauch durch Geldwäscher und andere Kriminelle.

          Johannes Ritter
          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Aber es gibt ein kleines Land im Herzen Europas, das mit dem Euro nichts am Hut hat und das überhaupt nichts davon hält, ausgerechnet seinen wertvollsten Schein aus dem Verkehr zu ziehen: die Schweiz. Seit dem Jahr 1907 gibt die Schweizerische Nationalbank (SNB) den 1000-Franken-Schein heraus und bringt nun ein neues Modell dieses edlen Klassikers in Umlauf.

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