https://www.faz.net/-gv6-933m7

Geldspritze gesucht : Netflix will sich 1,6 Milliarden Dollar am Finanzmarkt holen

  • Aktualisiert am

Netflix braucht frisches Kapital. Bild: Reuters

Um neue Produktionen zu bezahlen, will sich Netflix 1,6 Milliarden Dollar am Kapitalmarkt borgen. Insgesamt gab die Firma zuletzt um die sechs Milliarden Dollar pro Jahr für Inhalte aus.

          1 Min.

          Netflix macht neue Schulden, um seine vielen eigenen Filme und Serien zu finanzieren. Der Online-Videodienst will rund 1,6 Milliarden Dollar mit der Ausgabe von Schuldpapieren reinholen. Details wie Laufzeit und Verzinsung sollen mit den ersten Geldgebern ausgehandelt werden, wie Netflix am späten Montag (Ortszeit) mitteilte.

          Netflix will sich mit exklusiven Produktionen von der Konkurrenz abheben und das kostet viel Geld. Insgesamt gab die Firma zuletzt um die sechs Milliarden Dollar pro Jahr für Inhalte aus, 2018 sollen es bereits sieben bis acht Milliarden Dollar werden.

          Netflix machte zuletzt drei Milliarden Dollar Umsatz im vergangenen Quartal und hatte weltweit 109 Millionen Kunden.

          Weitere Themen

          Nachlass von Filmmogul wird in Beverly Hills versteigert

          Für Filmfans : Nachlass von Filmmogul wird in Beverly Hills versteigert

          Ein Jahr nach dem Tod von Robert Evans, der für Filmklassiker wie „Rosemaries Baby“ oder „Love Story“ bekannt ist, werden in Los Angeles 600 Stücke aus seinem Nachlass versteigert. Es geht um Kunstwerke, Möbel, Erinnerungsstücke und auch ein Cabriolet.

          Topmeldungen

          Der britische Premierminister Boris Johnson in 10 Downing Street

          Doch wieder Brexit-Gespräche : Sie verhandeln auf der roten Linie

          London und Brüssel verhandeln nun doch weiter über eine künftige Partnerschaft. Aber reichen drei Wochen mehr Zeit aus, um die Gräben zu überwinden? Fest steht: EU-Chefunterhändler Michel Barnier hat wenig Spielraum.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.