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Krypto-Währung : Nasdaq plant Bitcoin-Future

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Der Hype um die Bitcoins geht weiter. Bild: AFP

Die Goldgräberstimmung im unregulierten Handel mit Bitcoins geht weiter. Nun reagiert die größte elektronische Börse in Amerika.

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          Der Bitcoin-Hype ruft die großen Börsenbetreiber auf den Plan. Neben der weltgrößten Terminbörse CME will Insidern zufolge auch der Konkurrent Nasdaq einen Future auf die Cyber-Devise auflegen.

          Die Einführung sei für 2018 geplant. Die CME will mit ihrem Kontrakt bereits im Dezember starten. Ihre Rivalin CBOE arbeitet an ähnlichen Plänen. Die amerikanische Börsenaufsicht muss die Einführung neuer Futures genehmigen. Im Frühjahr hatte sie den Antrag auf einen börsennotierten Bitcoin-Fonds (ETF) noch abgeschmettert.

          Mit Futures können Anleger auf steigende und fallende Kurse wetten. Die Pläne der CME sind ein Grund für die aktuelle Bitcoin-Rally. Der Kurs der Internet-Währung stieg binnen weniger Tage von etwa 8000 auf gut 11.000 Dollar.

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          Vor dem Hintergrund der Bitcoin-Rekordjagd hat sich derweil die türkische Religionsbehörde Diyanet gegen die Verwendung von Digitalwährungen ausgesprochen. „Der Kauf und Verkauf von virtuellem Geld ist gegenwärtig aus religiöser Sicht nicht angemessen", teilte die Behörde in einer von der Zeitung "Habertürk" veröffentlichten Antwort auf die Anfrage eines Gläubigen mit.

          Zur Begründung teilte die Behörde mit, Bitcoins seien Gegenstand von Spekulationen, könnten für illegale Transaktionen wie Geldwäsche genutzt werden und seien außerhalb staatlicher Kontrolle.

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