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Nachhaltig Investieren (3) : Mehr Wert durch Nachhaltigkeit

Am 11. des Monats trat die sogenannte Offenlegungsverordnung der EU, kurz SFDR, in Kraft. Bild: dpa

Mit einer neuen EU-Verordnung müssen Private-Equity-Fonds jetzt nach Nachhaltigkeitsaspekten eingeordnet werden. Das Angebot ändert sich dadurch jedoch vorerst nicht. Teil 3 der Serie.

          6 Min.

          Als am 11. die sogenannte Offenlegungsverordnung der EU, kurz SFDR, in Krafttrat, ist für die Private-Equity-Branche eine neue Ära angebrochen. Erstmals müssen nun auch Private-Equity-Fonds unter Nachhaltigkeitsaspekten in drei Gruppen deklariert werden. Dunkelgrün (Artikel 9), hellgrün (Artikel 8) und andere Fonds (Artikel 6). Während die erste Kategorie explizit der Nachhaltigkeit verpflichtet ist, gelten Fonds, bei denen Nachhaltigkeitsrisiken immerhin quantifizierbar sind, als hellgrün.

          Martin Hock
          Redakteur in der Wirtschaft.

          „Man kann über den erforderlichen Aufwand streiten, aber Europa hat Maßstäbe gesetzt“, sagt Detlef Mackewicz, Geschäftsführer des PE-Beraters Mackewicz & Partner. Daher müssten auch amerikanische Private-Equity-Manager nun ESG-Knowhow haben. „Sonst haben Sie in Europa keine Chance mehr.“ So treibe nun der Kontinent die von Amerika dominierte Branche vor sich her.

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