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Wachstum flaut ab : Ebay senkt Jahresprognose

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Die Online-Handelsplattform hat mit der aktuellen Bilanz enttäuscht. Bild: AP

Nach Netflix folgt Ebay. Mit der Online-Handelsplattform enttäuscht schon der zweite Internet-Konzern aus Amerika mit seiner Bilanz.

          Bei der Online-Handelsplattform Ebay liefen die Geschäfte im zweiten Quartal nicht so rund wie von Anlegern erhofft. Die Erlöse legten im Jahresvergleich zwar um neun Prozent auf 2,64 Milliarden Dollar (2,27 Mrd Euro) zu, wie die ehemalige Paypal-Mutter am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte.

          Damit flaute das Wachstum jedoch spürbar gegenüber dem Vorquartal ab, als es ein zwölfprozentiges Plus gegeben hatte. An der Wall Street war mit mehr Umsatz gerechnet worden. Die Aktie geriet nachbörslich ins Minus.

          Ebay kämpft schon länger mit der verschärften Konkurrenz im Online-Handel, wo Rivalen wie Amazon oder Alibaba massiv Druck machen. Beim Geschäftsausblick wurden die Erwartungen ebenfalls verfehlt, auch wenn Vorstandschef Devin Wenig Fortschritte ankündigte. Der bereinigte Quartalsgewinn aus dem fortgeführten Geschäft nahm verglichen mit dem Vorjahreswert um über sieben Prozent auf 533 Millionen Dollar (458 Mio Euro) zu.

          EBAY

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          Ebay streicht nun eine Jahresprognose zusammen. Nach hohen Ausgaben für Werbung und die Entwicklung attraktiverer Internetseiten nimmt der Online-Händler nur noch Umsätze von 10,75 bis 10,85 Milliarden Dollar ins Visier. Bisher hatte sich der Amazon-Rivale 10,9 bis 11,1 Milliarden Dollar zugetraut.

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