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Firmen sollen Puffer bilden : Dänemarks Notenbank warnt vor einer Finanzkrise

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Die dänische Staatsanwaltschaft hat gegen die größte dänische Geschäftsbank Anklage erhoben. Bild: Reuters

Die Danske Bank ist in einen der größten Geldwäscheskandale in Europa verwickelt. Die Folgeeffekte könnten den gesamten Finanzsektor erfassen und die Finanzstabilität gefährden, warnt nun die dänische Zentralbank.

          In Dänemark bedroht nach Einschätzung der Notenbank ein Geldwäscheskandal bei der Danske Bank die Finanzstabilität des gesamten Landes. Die durch den Skandal ausgelösten Probleme einer einzelnen Bank könnten den gesamten Finanzsektor erfassen und die Finanzstabilität gefährden, warnte die Zentralbank in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung. Die Danske Bank steht im Zentrum von einem der größten Geldwäscheskandale in Europa mit einem Volumen von rund 200 Milliarden Euro.

          Zuletzt hatte die dänische Staatsanwaltschaft gegen die größte dänische Geschäftsbank Anklage erhoben. Dabei geht es um mutmaßliche Verstöße gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. Seit Beginn des Jahres sind die Aktien der Danske Bank um 46 Prozent eingebrochen. Seit Wochen hält sich in den Medien der Verdacht, die Deutsche Bank könnte auch in den Geldwäscheskandal bei der Danske Bank tiefer verwickelt sein. Die Deutsche Bank weist jede Verantwortung von sich.

          In Dänemark hätten rekordtiefe Leitzinsen und günstige Finanzierungsbedingungen dazu geführt, dass Kreditgeber höhere Risiken eingegangen seien, hieß es weiter in der Mitteilung. Die Notenbanker forderten die Industriebetriebe des Landes auf, stärkere Rücklagen zu bilden und auf die Auszahlung höherer Dividenden zu verzichten.

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