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Urteil zu Mietpreisbremse : Kurse der Immobilienaktien fallen

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Ob das den Mietern hilft? Bild: EPA

Die Mietpreisbremse ist verfassungskonform. Nun befürchten Anleger weitere Regulierungen. das drückt die Kurse der Immobilienaktien.

          Die Aktienkurse deutscher Immobilienkonzerne leiden am Dienstag unter dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Mietpreisbremse. Diese sei verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, entscheiden Deutschlands oberste Richter. Ein Händler sagte in einer ersten Reaktion, der Urteilsspruch könne die Regulierung des Immobilienmarktes durch die Politik noch forcieren.

          Analyst Neil Green von der amerikanischen Bank JPMorgan betonte, das Urteil beziehe sich zwar nicht speziell auf die Situation in Berlin. Aber die Wahrscheinlichkeit dürfte steigen, dass in Berlin der Plan, die Mieten fünf Jahre lang einzufrieren, gebilligt werden könnte. Der Kurse der Immobilienaktien stehen seit Jahresbeginn noch im Plus, allerdings hat sich dieses seit April merklich verkleinert, ungeachtet der expansiver gewordenen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) .

          Die Debatte um die Mietpreisbremse und dazu die seit dem Frühsommer aufgekommenen Sorgen vor einem Mietendeckel in Berlin hatten hierzulande den Immobilienwerten zuletzt erheblich zugesetzt. So hat etwa die Deutsche Wohnen einen klaren Schwerpunkt auf der Hauptstadt. Deren Aktienkurs ist seit Anfang Juni um rund 30 Prozent gefallen. Am Dienstag sinkt dieser bislang um 2 Prozent. Von der Ankündigung eines Verkaufs von über 6000 Wohneinheiten, den Analysten generell positiv werteten, kann er nicht profitieren.

          DT. WOHNEN

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          „Der Markt hatte zwar bereits zuvor die Deckelung bei den Mieteinnahmen eingepreist, aber die Verfassungsklage trotzdem noch als mögliches Schlupfloch gesehen“, meint Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. „Mit dem aktuellen Urteil sind nun endgültig Fakten geschaffen worden und diese werden bei den Aktien der Immobilienunternehmen nun berücksichtigt.“

          Fünf Immobilienwerte stehen an der Spitze der Verliererliste in den Indizes der Dax-Familie, Am stärksten trifft es mit einem Minus von knapp 4 Prozent Grand City Properties. Dabei hatte Vorstandschef Christian Windfuhr.erst dieser Tage der Börsen-Zeitung gesagt, dass der Berliner Mietendeckel und die Verlängerung der Mietpreisbremse dem Unternehmen keine großen Probleme bereiten. Nur 13 Prozent der Mieteinnahmen seien betroffen. Zudem lägen die Mieten von Grand City meist signifikant unter dem Mietspiegel. Allerdings war Windfuhr auch, dass über das Moratorium noch einmal nachgedacht werde, da es sonst schwieriger werde, den Bau neuer Wohnungen anzuschieben.

          GRAND CITY PROPERT.EO-,10

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