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Bewegung in der Tech-Branche : Microsoft gibt wieder den Ton an

Microsoft-Chef Satya Nadella auf einem Produkt-Event in New York Bild: Bloomberg

Zwanzig Jahre nach dem Rückzug von Bill Gates genießt der Software-Konzern neue Relevanz – und stößt auf weniger Argwohn als früher. Einen großen Teil dazu hat der heutige Vorstandschef Satya Nadella beigetragen.

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          Fast auf den Tag genau vor zwanzig Jahren kündigte Bill Gates seinen Rücktritt als Vorstandsvorsitzender von Microsoft an. Damit ging seinerzeit eine Ära zu Ende. Gates hatte das Softwareunternehmen mitgegründet und es mit Produkten wie Windows und Office in die Spitzenliga der Technologiebranche gebracht. Er hatte sich einen Ruf als Visionär erworben und schon früh vorhergesagt, eines Tages werde in jedem Haushalt ein Computer stehen. Zum Zeitpunkt des damaligen Führungswechsels wurde Microsoft an der Börse höher bewertet als jedes andere Unternehmen der Welt und war Gegenstand eines spektakulären Kartellverfahrens um Missbrauch von Marktmacht, bei dem zwischenzeitlich sogar eine Zerschlagung zur Diskussion stand.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Seit dieser Zäsur hat der Konzern bewegte Zeiten erlebt. Unter Gates-Nachfolger Steve Ballmer verlor er seine tonangebende Rolle in der Branche und fiel an der Börse in Ungnade. Seit dem Antritt des heutigen Vorstandschefs Satya Nadella im Jahr 2014 hat es aber einen bemerkenswerten Wiederaufstieg gegeben. Microsofts Aktienkurs hat sich seither fast vervierfacht, allein im vergangenen Jahr hat er um mehr als 50 Prozent zugelegt.

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