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Autozulieferer mit Problemen : Kuka vergrault Anleger

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Der Roboterhersteller Kuka verordnet sich wegen schlechter Geschäfte bis 2021 eine Kostensenkung um 300 Millionen Euro - einschließlich Stellenabbau. Bild: dpa

Unter den Einzelwerten am Aktienmarkt stehen am Freitag vor allem die Autozulieferer im Fokus. Während der Aktienkurs von Kuka abstürzt, ist eine andere Branchenaktie gegen den Trend im Aufwind.

          Die Krise der Automobilindustrie macht auch vor dem im Besitz chinesischer Investoren befindlichen Augsburger Roboterhersteller Kuka nicht halt. Das Unternehmen korrigierte am späten Donnerstagabend seine Prognose für das abgelaufene Jahr erneut und verordnet sich eine Kostensenkung um 300 Millionen Euro - einschließlich Stellenabbau.

          Die Nachricht hat den Aktienkurs auf Talfahrt geschickt. Der Kurs fiel in der Spitze um 10,3 Prozent auf 54 Euro. Das abgelaufene Jahr sei noch schlechter gelaufen als im Herbst gedacht, teilte das Unternehmen mit. Kuka begründete die schlechtere Geschäftsentwicklung unter anderem mit der Abkühlung der Konjunktur in der Automobil- und Elektronikindustrie.

          Damit erwirtschaftet die Firma, die vor zwei Jahren in chinesische Hände geratene war, die Hälfte des Umsatzes. Besonders schwer wiege, dass selbst der Ausblick für 2020 gekippt worden sei, sagte ein Händler. Weder ein Umsatz zwischen 4,0 und 4,5 Milliarden Euro sei im nächsten Jahr erreichbar noch eine operative Umsatzrendite von 7,5 Prozent, erklärte das Unternehmen.

          KUKA

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          Die pessimistischen Aussagen von Kuka machten auch den Aktien des Autozulieferers Continental zu schaffen - der Kurs verlor zwei Prozent auf 126,60 Euro und die Aktien bildeten damit das Schlusslicht im Dax.

          Dem Negativtrend entziehen konnten sich dagegen die Aktien des Scheinwerferherstellers Hella. Der Konzern hat seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2018/19 wegen des schwächelnden Marktes zwar eingeschränkt, bestätigte am Freitag aber seine bisherige Prognose.

          Der Vorstand geht nun davon aus, dass das währungs- und portfoliobereinigte Umsatzwachstum am unteren Ende sowie der Anstieg des bereinigten EBIT in der unteren Hälfte der Prognosebandbreite von fünf bis zehn Prozent liegen werden. Mit einem solchen Ausblick übertreffe Hella aber immer noch die Erwartungen, sagte ein Börsianer. Die Titel standen mit einem Kursplus von bis zu 3,6 Prozent auf 38,68 Euro an der M-Dax-Spitze.

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