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Kreditwürdigkeit : Höheres Rating für Griechenland

Das griechische Parlament in Athen. Bild: AFP

Die Ratingagentur Standard & Poor’s stuft die Kreditwürdigkeit Griechenlands hoch. Das Land steckt aber noch immer im Ramschbereich.

          Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) stuft die Kreditwürdigkeit Griechenlands nach der Schuldenvereinbarung mit den Europartnerländern hoch. Wie S&P mitteilte, steigt das Rating des hochverschuldeten Landes von „B“ auf „B+“.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Damit steckt Griechenland noch immer tief im Ramschbereich. Als investionswürdig gelten erst Ratings von mindestens „BBB–“. Davon ist Griechenland noch immer vier Stufen entfernt. Die S&P-Analysten werten die jüngste Vereinbarung mit der Eurogruppe als wichtigen Fortschritt. Die Zusage weiterer Finanzpolster und die Verlängerung der Kreditlaufzeiten hätten das Schuldenprofil verbessert, begründen die Bonitätsprüfer die Höherstufung.

          Darüber hinaus kommen ihnen zufolge die Banken voran, ausfallgefährdete Kredite abzubauen. Auch die Ratingagentur Moody’s hatte sich positiv zu der Vereinbarung geäußert. Am Freitag hatte die Eurogruppe Griechenland nach acht Jahren aus dem Notprogramm entlassen. Die Staatsschulden sind mit 317 Milliarden Euro fast doppelt so hoch wie die jährliche Wirtschaftskraft.

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