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Wachstumssorgen : Ölpreis fällt deutlich

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Eine Öl-Plattform in der Nordsee Bild: dpa

Sorgen um das Wachstum der Weltwirtschaft wegen der Eskalation des chinesisch-amerikanischen Konflikts lassen am Donnerstag die Ölpreise stark fallen.

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          Die Ölpreise haben am Donnerstag an die deutlichen Verluste vom Vortag angeknüpft. Nachdem sie im frühen Handel nur vergleichsweise leicht nachgegeben hatten, ging es gegen Mittag abermals kräftig nach unten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 67,71 Dollar. Das waren 3,10 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 3,03 Dollar auf 58,26 Dollar.

          In den vergangenen drei Handelstagen sind die Ölpreise damit um fast fünf Dollar gefallen. Als Ursache für die kräftigen Verluste gilt die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den Vereinigten Staaten. Am Vortag hatte das amerikanische Energieministerium gemeldet, die Erdölreserven seien in der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit Mitte 2017 gestiegen. Der Markt wurde von diesem Anstieg überrascht.

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          Nach Einschätzung der Rohstoffexperten der Commerzbank werden die Ölpreise darüber hinaus durch den Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China belastet. Der Konflikt ist geeignet, den Welthandel und damit das globale Wachstum zu bremsen, was eine geringere Nachfrage nach Rohöl zur Folge hat.

          Zuletzt hatte das Organ der chinesischen Kommunistischen Partei vor einem „Kalten Technologiekrieg“ zwischen beiden Ländern gewarnt.

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