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Deutsche Fintechs : Vom Killer zum Partner

  • -Aktualisiert am

Mitarbeiter der Smartphone-Bank N26 in Berlin Bild: dpa

Bislang hat noch keines der jungen Fintechs, von denen sich manches gar als Banken-Killer ins Spiel gebracht hat, auch wirklich den Untergang der etablierten Institute bewirkt. Unterschätzen sollte man sie aber nicht.

          Die Zeiten, in denen gefühlt alle zwei Tage die jungen Wilden der Finanzszene von sich reden machten, sind erst einmal vorbei. Jene Zeiten, in denen ein Berliner Start-up forsch behauptete, mit einem reinen Smartphone-Konto den etablierten Banken das Leben schwermachen zu können, oder ein Robo-Advisor nach dem anderen mit neuen Konzepten zur vollautomatischen Anlageberatung an den Start ging.

          Die Zahl dieser neugegründeten Fintechs geht deutlich zurück. Bislang hat noch keines dieser jungen Unternehmen, von denen sich manches gar als Banken-Killer ins Spiel gebracht hat, auch wirklich den Untergang der etablierten Institute bewirkt. Und doch haben die Start-ups, die sich in den vergangenen vier, fünf Jahren auf die Digitalisierung immer neuer Bereiche der Finanzdienstleistungen stürzten, die Banken und Versicherungen kräftig durchgeschüttelt. Eine ganze Reihe dieser Gründungen ist inzwischen zu ansehnlichen Unternehmen erwachsen, in die viele Investoren hohe Millionensummen gesteckt haben. Etablierte Konzerne wie Allianz und Commerzbank zählen dazu. Beide Seiten haben erkannt, dass sie Partnerschaft weiter bringt als Konfrontation.

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

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