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Nachhaltigkeit fördern : Grüne Welle am Finanzmarkt

Grüne Anlagen sind gefragt: Der Markt für Solarzellen wuchs zuletzt kräftig. Bild: ddp

Die Nachfrage nach grünen Anlagen zeigt: Der Finanzmarkt ist sich der Klimarisiken bewusst – das ist eine gute Grundlage. Doch es fehlt an Standards und einer einheitlichen Linie der Politik.

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          Immer mehr Veranstaltungen in der Finanzwirtschaft drehen sich um das Thema der Nachhaltigkeit. Deren Bedeutung für Banken und Versicherer ist weniger auf die öffentlichkeitswirksamen Auftritte der schwedischen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg zurückzuführen als auf die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels. Der Übergang in eine möglichst CO2-freie Zukunft wird viel Geld kosten. Diesen Übergang zu finanzieren fordert Banken, Versicherer und Vermögensverwalter heraus.

          Die Schätzungen der EU-Kommission, wonach jährliche Investitionen von 180 Milliarden Euro nötig sind, um bis zum Jahr 2030 eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent zu erreichen, erscheinen mittlerweile zaghaft. Schließlich will Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass Deutschland bis zum Jahr 2050 CO2-neutral wird. Das Ziel auf Europa zu übertragen bedeutet: Deutlich mehr Mittel müssen mobilisiert werden. Aus diesem Grund hat Merkel auf dem Sparkassentag nun von der Kreditwirtschaft mehr Nachhaltigkeit eingefordert.

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