https://www.faz.net/-gv6-9n295

Digitalwährung Bitcoin : Das Murmeltier

  • -Aktualisiert am

Der Bitcoin ist die bekannteste Digitalwährung. Bild: Reuters

Der aktuelle Kurseinbruch des Bitcoin ist nur einer von vielen. Doch gilt: In die Digitalwährung sollte nur investieren, wer genug Geld übrig hat, sehr risikobereit ist und einen Totalverlust nicht scheut.

          Da ist es wieder einmal passiert. Innerhalb weniger Minuten fiel der Kurs der Digitalwährung Bitcoin um mehr als 11 Prozent oder 900 Dollar. Ein Bitcoin kostete dann nur noch 6900 Dollar, auf einigen Marktplätzen sogar nochmal deutlich weniger.

          Während bei anderen Anlageklassen deswegen Panik ausbrechen würde, war es am Markt für Digitalwährungen verhältnismäßig ruhig. Es erinnert einen fast an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“, in dem sich derselbe Tag immer wiederholt und der Hauptdarsteller Bill Murray langsam damit lernt, umzugehen.

          Und tatsächlich: Zu oft wurde Bitcoin tot gesagt, zu viele Preisstürze gab es, als dass Marktbeobachter oder Investoren wegen eines Preissturzes noch panisch werden würden. Fakt ist: Wegen der vergleichsweise wenigen Marktteilnehmer und der niedrigen Volatilität reagiert die Währung extremer. In nahezu jedem Jahr seines Bestehens gab es Kurseinbrüche.

          Der aktuelle wird nur in die Geschichte eingehen als einer von vielen und nicht das Ende der Währung besiegeln. Doch trotzdem gilt: In Bitcoin sollte nur investieren, wer genug Geld übrig hat, sehr risikobereit ist und einen Totalverlust nicht scheut.

          Franz Nestler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Folgen:

          Weitere Themen

          Volksbank sperrt Zahlungen an N26

          Nach Betrugsfällen : Volksbank sperrt Zahlungen an N26

          Nutzen Betrüger Sicherheitslücken bei Finanz-Start-ups aus, um Geld von Bankkonten zu ergaunern? Einige Volksbanken haben dazu eine klare Meinung – und gehen lieber auf Nummer sicher.

          Topmeldungen

          Grünen-Chef Robert Habeck

          Kanzlerfrage : Habeck hängt Kramp-Karrenbauer ab

          Der Grünen-Chef würde bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers laut einer Umfrage doppelt so viele Stimmen erhalten wie seine Amtskollegin bei der CDU. Mit Friedrich Merz als Kandidat sähe die Lage anders aus.
          Smartphone-App der Bank N-26

          Nach Betrugsfällen : Volksbank sperrt Zahlungen an N26

          Nutzen Betrüger Sicherheitslücken bei Finanz-Start-ups aus, um Geld von Bankkonten zu ergaunern? Einige Volksbanken haben dazu eine klare Meinung – und gehen lieber auf Nummer sicher.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.