https://www.faz.net/-gv6-9n295

Digitalwährung Bitcoin : Das Murmeltier

  • -Aktualisiert am

Der Bitcoin ist die bekannteste Digitalwährung. Bild: Reuters

Der aktuelle Kurseinbruch des Bitcoin ist nur einer von vielen. Doch gilt: In die Digitalwährung sollte nur investieren, wer genug Geld übrig hat, sehr risikobereit ist und einen Totalverlust nicht scheut.

          1 Min.

          Da ist es wieder einmal passiert. Innerhalb weniger Minuten fiel der Kurs der Digitalwährung Bitcoin um mehr als 11 Prozent oder 900 Dollar. Ein Bitcoin kostete dann nur noch 6900 Dollar, auf einigen Marktplätzen sogar nochmal deutlich weniger.

          Während bei anderen Anlageklassen deswegen Panik ausbrechen würde, war es am Markt für Digitalwährungen verhältnismäßig ruhig. Es erinnert einen fast an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“, in dem sich derselbe Tag immer wiederholt und der Hauptdarsteller Bill Murray langsam damit lernt, umzugehen.

          Und tatsächlich: Zu oft wurde Bitcoin tot gesagt, zu viele Preisstürze gab es, als dass Marktbeobachter oder Investoren wegen eines Preissturzes noch panisch werden würden. Fakt ist: Wegen der vergleichsweise wenigen Marktteilnehmer und der niedrigen Volatilität reagiert die Währung extremer. In nahezu jedem Jahr seines Bestehens gab es Kurseinbrüche.

          Der aktuelle wird nur in die Geschichte eingehen als einer von vielen und nicht das Ende der Währung besiegeln. Doch trotzdem gilt: In Bitcoin sollte nur investieren, wer genug Geld übrig hat, sehr risikobereit ist und einen Totalverlust nicht scheut.

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Teilnehmer einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen stehen am 29. August 2020 vor dem Reichstag in Berlin — darunter auch ein Teilnehmer, der die Reichsflagge hochhält.

          Vor Innenministerkonferenz : Deutsche Reichsflagge soll verboten werden

          Die Innenminister wollen mit einem Mustererlass das Zeigen bestimmter ehemaliger deutscher Flaggen untersagen. Rechtsextremisten nutzen etwa die Reichsflagge von 1892 als Ersatzsymbol für die verbotene Hakenkreuzflagge.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.