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Ausstieg : KKR trennt sich von Pro Sieben-Aktienpaket

  • Aktualisiert am

KKR auf der Kurstafel der New Yorker Börse Bild: Reuters

Der amerikanische Finanzinvestor will sich offenbar von einem Großteil seines Aktienpaketes an dem deutschen Medienkonzern trennen. Institutionelle Anleger gelten als mögliche Abnehmer.

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          Der amerikanische Finanzinvestor und Springer-Großaktionär KKR will sich offenbar von einem Großteil seines Aktienpakets am Fernsehkonzern Pro Sieben Sat.1 trennen. KKR wolle über Nacht elf Millionen ProSiebenSat.1-Aktien bei institutionellen Investoren platzieren, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Das wären 4,7 Prozent des Grundkapitals. KKR hatte zuletzt einen Anteil von 6,6 Prozent an Pro Sieben Sat.1 gemeldet. Der Medienkonzern Axel Springer hatte Spekulationen über Pläne für ein Bündnis mit dem Betreiber von Privatsendern wie ProSieben, Sat.1, Kabel 1 und Online-Plattformen stets zurückgewiesen.

          PROSIEBENSAT.1

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          KKR und ProSieben wollten sich zu der Platzierung nicht äußern. Dem Bericht zufolge sollen die Aktien zu einem Preis zwischen 13,42 Euro und dem Xetra-Schlusskurs von 14,14 Euro platziert werden. Das wäre ein Kursabschlag von maximal 5,1 Prozent. Die im Nebenwerteindex M-Dax notierten Papiere haben zuletzt kräftig angezogen und hatten am Freitag ein Zwölf-Monats-Hoch erreicht.

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