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F.A.Z. exklusiv : Die Aktienmuffel sind in Kauflaune

Gute Stimmung bei jungen Anlegern: Gerade Männer haben sich nicht von der Pandemie abschrecken lassen. Bild: dpa

Trotz Corona haben deutsche Privatanleger viel mehr mit Aktien gehandelt als 2019. Männer waren fünfmal aktiver als Frauen. Eine Analyse der ING Deutschland legt dabei auch deutliche Altersunterschiede offen.

          3 Min.

          Deutsche Privatanleger stehen in dem Ruf, zumindest im internationalen Vergleich nicht das allerbeste Verhältnis zu Aktien zu haben. Und dennoch hat sich in den Marktturbulenzen rund um die Corona-Pandemie gezeigt, dass diese Krise die Investoren nicht in Schockstarre versetzt oder verschreckt hat. Offenbar ist sogar das Gegenteil der Fall.

          Kerstin Papon
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Denn in den ersten sechs Monaten des Jahres haben deutsche Privatanleger zweieinhalbmal so viel gehandelt wie im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Zudem fiel das Volumen der Kaufaufträge für alle Anlageklassen – abgesehen von aktiv verwalteten Fonds – deutlich höher aus als das der Verkäufe. Dies hat die ING Deutschland in einer anonymisierten Analyse des Wertpapierhandels der eigenen Kunden festgestellt, die der F.A.Z. exklusiv vorliegt. Untersucht wurden mehr als 710.000 Depotkunden, die im ersten Halbjahr mindestens einen Handel („Trade“) inklusive Sparplänen getätigt haben. Die Gesamtanzahl der Depots war Ende 2019 doppelt so hoch.

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