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Gutes Jahr für Börsengänge : „Investmentbanking macht Spaß“

Berthold Fürst ist Ko-Leiter des Investmentbankings der Deutschen Bank in Europa, Nahost und Afrika. Bild: Deutsche Bank

Wortwörtlich stehen die Aktien im ersten Quartal des Jahres gut. Investmentbanker Berthold Fürst spricht über Spacs und andere Trends der Stunde und erklärt, warum seine Branche nicht nur aufs Geld aus ist.

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          Herr Fürst, der Aktienmarkt ist in Rekordlaune, viele Firmen wollen an die Börse – trotz Corona-Krise. Wie kann das sein?

          Dennis Kremer

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Der Beginn der Pandemie in Europa ist rund ein Jahr her. Hätten Sie mich damals danach gefragt, hätte ich eine solche Entwicklung wie jetzt nicht für möglich gehalten. So sehr die Corona-Krise der Gesellschaft auch zusetzt und so trübselig das einsame Arbeiten vor dem Bildschirm in diesen kontaktlosen Zeiten mitunter auch sein mag: Die Stimmung an den Finanzmärkten ist dennoch sehr gut. Dafür gibt es mehrere Gründe. Es war von großer Bedeutung, dass Regierungen und Notenbanken dem Schock der Pandemie sehr schnell und unkompliziert mit Hilfsprogrammen aller Art begegnet sind. Und auch die Banken standen bereit, um die Krise für ihre Kunden in finanzieller Hinsicht in den Griff zu bekommen. Wir als Deutsche Bank haben daran mitgewirkt, dass Firmen die ganze Zeit Zugang zu Krediten und auch zum Kapitalmarkt hatten.

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