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Wirecard-Chef im Interview : „Unser operatives Geschäft ist nicht betroffen“

Wirecard-Chef Markus Braun Bild: Dominik Gierke

Der Zahlungsabwickler Wirecard ist in Turbulenzen. Jetzt äußert sich sein Chef, Markus Braun, zu den Vorgängen in Asien, zum Schutz durch die Bafin und juristischen Schritten gegen Medien.

          3 Min.

          Herr Braun, halten Sie das Leerverkaufsverbot der Finanzaufsicht Bafin für Wirecard-Aktien für angemessen?

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Bafin ist eine unabhängige Behörde und trifft unabhängige Entscheidungen. Wir sind nicht darin eingebunden gewesen und haben auch keine Schutzmaßnahmen gefordert. Ich gehe davon aus, dass die Aufsicht für das Leerverkaufsverbot triftige Gründe gehabt hat. Grundsätzlich kommentiere ich Entscheidungen von Behörden nicht.

          Ist es nicht die Aufgabe des Unternehmens und seines Vorstands, für das Vertrauen der Anleger zu sorgen?

          Ja, das ist eine Hauptaufgabe des Unternehmens und seines Vorstands. Aus unserer Sicht haben die Kursschwankungen unserer Aktie in den vergangenen Tagen keinen fundamentalen Grund. Welche Gründe sie haben, ist Gegenstand einiger Untersuchungen. Diesen möchte ich aber nicht vorgreifen.

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