https://www.faz.net/-gv6-9e0qp

Insider : Deutsche-Bank-Aktie fällt aus Euro-Stoxx-50-Index

  • Aktualisiert am

Nicht nur die Aktie der Deutschen Bank muss den Euro Stoxx 50 verlassen. Bild: dpa

Wegen eines zu geringen Börsenwertes müssen die Deutsche Bank und der Versorger Eon den Euro Stock 50 verlassen. Auch der französische Baustoff-Hersteller Saint Gobain scheidet aus.

          Die Aktien der Deutschen Bank und des Versorgers Eon fallen wie erwartet aus dem europäischen Benchmark-Index Euro Stoxx 50. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstagmorgen aus Finanzkreisen. Die Deutsche Börse, zu der der Indexanbieter Stoxx gehört, wollte sich nicht äußern.

          Ein Sprecher der Deutschen Bank teilte lediglich mit, das Institut erwarte, dass sich die Bewertung der Bank durch den Finanzmarkt wieder verbessern und sich dadurch auch die Marktkapitalisierung wieder erhöhen werde. Die Entwicklung hatte sich schon seit längerem abgezeichnet. Die Aktien der Deutschen Bank haben seit Jahresbeginn fast 40 Prozent verloren - mehr als jeder andere Wert im Euro Stoxx 50. Weil Marktkapitalisierung und Aktienkurs zuletzt kräftig gesunken waren, fällt die Aktie nun auf Basis der Schlusskurse vom vergangenen Freitag aus dem Auswahlindex. Umgesetzt werden die Änderungen in dem Index zum 24. September.

          Neben der Deutschen Bank müssen auch der deutsche Versorger Eon und der französische Zement-Hersteller Saint Gobain den Euro Stoxx 50 verlassen. Ihre Plätze nehmen der Industriegas-Hersteller Linde, der Luxusgüter-Produzent Kering und Amadeus IT ein.

          Weitere Themen

          Bieter kämpfen um Osram

          Milliarden-Übernahme : Bieter kämpfen um Osram

          Der Chiphersteller AMS will die Finanzinvestoren Bain und Carlyle überbieten. Aktionäre des Lichttechnikspezialisten können daher zwischen zwei Übernahmeangeboten wählen, wenn die Finanzaufsicht grünes Licht gibt. Der Aktienkurs steigt.

          Topmeldungen

          Ziel geopolitischer Interessen : Die Tragödie der Arktis

          Je schneller das Eis in der Arktis schmilzt, desto größer werden die konkurrierenden Begehrlichkeiten. Man kann an diesem Theater ablesen, wie sich die politischen Interessen verschoben haben.

          Ringen um den Brexit-Deal : Macron erwartet von Johnson neue Erklärungen

          Berlin und London haben im Streit über den britischen EU-Austritt Gesprächsbereitschaft signalisiert. Für Frankreich sei eine Neuverhandlung des EU-Austritts auf der Grundlage der bisherigen Vorschläge von Johnson jedoch „keine Option“, sagt Macron.

          TV-Kritik: „Maischberger“ : Gedächtnisschwäche und Meinungsbildung

          Grönland-Debatte, Fleischkonsum oder Greta Thunberg: Schaffen die Medien unsere Wirklichkeit, oder bilden sie diese nur ab? Das war das eigentliche Thema dieses Abends, der an fast vergessene Ereignisse der letzten Wochen erinnerte.
          Glück im Spiel, Pech an der Börse? Gamer auf der Gamescom in Köln

          Gamescom : Gamer haben an der Börse keinen Spaß

          Das vergangene Jahr war für viele Entwicklerfirmen ein schlechtes Jahr. Das lag vor allem an einem Spiel. Warum Analysten trotzdem weiterhin auf die Gaming-Papiere setzen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.