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Index-Monitor : Knorr-Bremse und Dialog in Kürze wohl im M-Dax - Dax unverändert

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Das Unternehmen Knorr-Bremse ist erst seit einem halben Jahr an der Börse und steigt nun schon in den M-Dax auf. Bild: EPA

Anleger erwarten einige Änderungen innerhalb der Dax-Familie: Knorr-Bremse und Dialog steigen in den M-Dax auf, dafür müssen voraussichtlich der Stahlhersteller Salzgitter und der Autozulieferer Schaeffler ihre Plätze räumen.

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          Index-Experten erwarten die beiden S-Dax-Unternehmen Knorr-Bremse und Dialog Semiconductor in rund zwei Wochen im M-Dax. Während es im Kleinwerte-Index S-Dax noch ein paar mehr Änderungen geben dürfte, wird im Dax recht sicher alles beim Alten bleiben.

          Die Deutsche Börse wird an diesem Dienstag, 5. März, nach Handelsschluss etwaige Änderungen innerhalb der Dax-Familie bekannt gegeben. Sämtliche Neuerungen werden am Montag, 18. März, wirksam.

          Für Knorr-Bremse, das Bremssysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge herstellt, und den Chipentwickler und Apple-Zulieferer Dialog werden dann voraussichtlich der Stahlhersteller Salzgitter und der Autozulieferer Schaeffler ihre Plätze im Index für mittelgroße Unternehmen räumen müssen. Beide werden dann wohl in den S-Dax absteigen.

          Eckert & Ziegler dürften Sprung in S-Dax verfehlen

          Darüber hinaus wird damit gerechnet, dass der Telekomausrüster Adva sowie der Batteriehersteller Varta, der Personaldienstleister Amadeus Fire sowie auch der Agrarhändler Baywa in den S-Dax kommen.

          Diese vier dürften, wie Analyst Uwe Streich von der LBBW ermittelt hat, den Kabelnetzbetreiber Tele Columbus, das Biotech-Unternehmen Medigene, den Schienenwaggon-Vermieter VTG und den Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori verdrängen.

          Das Strahlen- und Medizintechnik-Unternehmen Eckert & Ziegler dürften indes den Sprung in den S-Dax indes verfehlen. Allerdings sei alles sehr knapp und „im einen oder anderen Fall können bereits kleinste Änderungen zu einem anderen Endergebnis führen“, so Streich.

          Wichtig sind Index-Änderungen vor allem für Fonds, die Indizes exakt nachbilden (ETF). Dort muss umgeschichtet und umgewichtet werden, was in der Regel Einfluss auf die Aktienkurse hat.

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