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„Die Stimmung ist so schlecht wie zuletzt 2008“, sagt Armin von Falkenhayn, Chef der Bank of America für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Bild: Wonge Bergmann

Interview mit Investmentbanker : „Ab Ostern geht’s hoffentlich wieder aufwärts“

  • -Aktualisiert am

Investmentbanker Armin von Falkenhayn über die Launen der Börse sowie über erwünschte und weniger erwünschte Aktionäre und das Verhältnis von offenen Märkten und Protektionismus.

          6 Min.

          Herr von Falkenhayn, erleben wir gerade das Ende des längsten Börsenaufschwungs der Geschichte?

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Es ist unverkennbar, dass die Risiken erheblich zugenommen haben. Manche Kurse, etwa von Technologieaktien, haben schon deutlich korrigiert.

          Geht es 2019 runter mit der Wirtschaft?

          Runter ist relativ, und es hängt davon ab, wem man glaubt – den Volkswirten oder den Investoren.

          Warum? Wie unterscheidet sich deren Sicht?

          Die Volkswirte passen ihre Wachstumsprognosen langsamer an, sie sind jetzt bei einem globalen Wachstum von gut 3,5 Prozent für 2019 nach knapp 4 Prozent im vergangenen Jahr. Die Investoren reagieren wesentlich nachdrücklicher. Dementsprechend haben die Aktienmärkte stärker nachgegeben, als es die Wachstumsprognosen erklären würden. Die Stimmung der Investoren, gemessen in unserer monatlichen Umfrage, ist für die Weltwirtschaft heute so schlecht wie zuletzt im Herbst 2008.

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