https://www.faz.net/-gv6-9au74

Homes & Holiday : Ferienimmobilien an die Börse

  • Aktualisiert am

Traumwohnung oder Wohnungstraum auf Mallorca? Bild: Picture-Alliance

Ferienhäuse in Spanien sind immer noch gefragt. der Spezialist Homes & Holiday geht jetzt an die Münchener Börse.

          Die Münchener Homes & Holiday AG, Spezialist für Vermittlung und Vermietung von Ferienimmobilen, vor allem auf spanischen Inseln, geht an die Börse München, in das Mittelstandssegment m:access. Der Ausgabepreis der bis zu zwei Millionen neuen Aktien beträgt 2,50 Euro, das Emissionsvolumen beläuft sich damit auf bis zu 5 Millionen Euro. Die Zeichnungsfrist beginnt am Dienstag und soll am 21. Juni enden. Bewertet wird das Unternehmen auf dieser Basis mit rund 32 Millionen Euro.

          Im vergangenen Jahr machte Homes & Holiday einen Umsatz von 2,8 Millionen Euro, der im laufenden Jahr 4,3 Millionen erreichen soll. Bis 2022 will das Unternehmen die 10-Millionen-Marke geknackt haben. Dabei machte das Unternehmen im Rumpfgeschäftsjahr seit dem 5. Juli 2017 einen Verlust von 72.000 Euro. Für das Gesamtjahr wird ein Verlust von 2 Millionen Euro ausgewiesen. Das war rund ein Drittel mehr als 2016.

          Aktiv im „17. Bundesland“

          Homes & Holiday arbeitet auf Basis eines Immobilien-Franchisesystems. Deren Herzstück sei die auf Mallorca gegründete Porta Mallorquina. Diese biete einen Rundum-Service für Ferienimmobilien, vom Kauf über Vermietung bis zum Management. Porta Mallorquina gehöre zu den drei größten Makler auf den Balearen. Mit der Marke Porta Mondial ist man an weiteren spanischen Standorten sowie in Deutschland aktiv. Die Ferienvermietung erfolgt unter der Marke Porta Holiday.

          Mit dem Erlös von geplant 4,42 Millionen Euro netto will Homes & Holiday das Geschäft ausbauen, vor allem durch die Gewinnung zusätzlicher Mietobjekte. 60 Prozent des Erlöses sollen für Übernahmen von Makler- und Vermietungsgesellschaften verwendet werden, weitere 20 Prozent für die Stärkung der Marke und allgemeine Zwecke.

          „Die Nachfrage nach Ferienimmobilien als Kapitalanlage und Renditeobjekt boomt. Dies wollen wir nutzen und unser skalierbares Geschäftsmodell in Spanien und Deutschland ausrollen. Mit dem Börsengang können wir unsere Wachstumschancen noch konsequenter nutzen", sagt Gründer und Vorstandschef Joachim Semrau.

          Weitere Themen

          Das Leid der Fürsten

          Traditionsbank unter Druck : Das Leid der Fürsten

          Hilft striktes Kostenmanagement tatsächlich, schwierige Zeiten zu überstehen ? Der traditionsreichen Fürstlich Castell’schen Bank macht die Niedrigzinsphase besonders zu schaffen.

          Die größten Börsengänge Video-Seite öffnen

          Das sind die Top 10 : Die größten Börsengänge

          Uber wird bei seinem Börsengang etwas mehr als acht Milliarden Dollar erlösen – und kommt damit nicht unter die Top 10 der größten Börsengänge. Die ersten vier Plätze belegen Konzerne aus China; aus Deutschland ist ein Unternehmen dabei.

          Topmeldungen

          Seltene Erden : Pekings Waffe im Handelskrieg

          In jedem Smartphone, in jeder Hightech-Rüstung stecken Seltene Erden. 80 Prozent dieser Metalle kommen aus Fernost. Setzt China das nun als Druckmittel gegen Amerika ein?

          Brexit-Abstimmung : Was ist daran „kühn“?

          Die britische Premierministerin Theresa May will den Parlamentariern ein Angebot unterbreiten, das sie nicht ablehnen können. Doch dem Vernehmen nach wird es kaum der erhoffte große Wurf sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.