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Folgen des Home-Office : Immobilienfonds im Härtetest

Repräsentative Bürogebäude in der Hauptstadt: „Cube“ in Berlin, im Vordergrund die Moltke-Brücke Bild: dpa

Offene Immobilienfonds investieren vor allem in Bürogebäude. Doch ist das überhaupt noch eine gute Idee, wenn immer mehr Menschen von zuhause aus arbeiten?

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          Es sind schwierige Zeiten für Anleger. Die Aktienkurse liegen in Deutschland trotz der jüngsten Kurserholung immer noch durchschnittlich knapp 25 Prozent unter den Höchstständen vom Februar. Wer mit Rohstoffen spekuliert, musste ebenfalls herbe Verluste einstecken, vor allem bei Öl. Und die Renditen von seriösen Anleihen sind weiter tief im Minus, mit ihnen verlieren die Käufer also sicher Geld. Aus dieser tristen Anlagewelt ragen nur zwei Dinge positiv heraus: Edelmetalle und offene Immobilienfonds.

          Dyrk Scherff
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Gold hat seit Januar um 14 Prozent zugelegt, die offenen Immobilienfonds haben im ersten Quartal immerhin um 0,3 Prozent gewonnen, was einer Jahresrendite von 2,7 Prozent entspricht. Während ein solch hoher Anstieg bei Gold selten passiert, liegt die Wertentwicklung der Fonds auf dem Niveau der Vorjahre. Offene Immobilienfonds drängen sich daher noch mehr als solide Anlagealternative auf. Derzeit haben die Deutschen dort rund 100 Milliarden Euro investiert. Schon vor der Krise waren die Fonds als Anleiheersatz gefragt, weil sie stabile Erträge von mehr als zwei Prozent liefern – bei hoher Sicherheit. Gold zeigt hingegen regelmäßig auch längere Phasen von Preisrückgängen, zuletzt von 2011 bis 2015.

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