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Aktienkurs bricht weiter ein : Home 24 enttäuscht wieder die Börse

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Die Möbel gefallen vielen, der Aktienkurs von Home 24 weniger. Bild: Victor Hedwig

Nach einer Umsatzwarnung bricht der Aktienkurs von Home 24 zeitweise über zehn Prozent ein. Eine Analysteneinschätzung könnte aber Aktienanlegern des Online-Möbelhändlers Mut machen.

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          Die Talfahrt der Aktie von Home 24 hat sich am Mittwoch fortgesetzt. Der Aktiekurs des Online-Möbelhändlers verliert zeitweise über 10 Prozent auf 10,00 Euro und nähert sich wieder dem nahe zu Jahresbeginn markierten Tief von 9,60 Euro.

          Im Juni 2018 war die Firma, an der die Startup-Schmiede Rocket Internet weiterhin beteiligt ist, zu einem Ausgabepreis von 23 Euro an die Börse gegangen. Seit dem Rekordhoch Mitte Juli bei knapp 32 Euro ist inzwischen nicht einmal mehr ein Drittel übrig.

          Das Unternehmen hatte zuvor am Dienstag nach Börsenschluss mitgeteilt, dass der Erlös im vergangenen Jahr zwischen 312 und 315 Millionen Euro gelegen habe. Das wäre ein um Währungseffekte bereinigtes Plus von 18 bis 19 Prozent. Damit überraschte Home 24 binnen kurzer Zeit zum zweiten Mal negativ:

          Erst im November hatte das Unternehmen die Prognose für das währungsbereinigte Umsatzplus von rund 30 Prozent auf mehr als 20 Prozent gesenkt. Home24 begründete die negative Entwicklung damit, dass nicht alle Bestellungen im Dezember ausgeliefert werden konnten.

          HOME24 SE INH O.N.

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          Goldman Sachs hat dennoch die Einstufung für Home 24 auf „Neutral“ mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Nach der Umsatzwarnung des Onlinehändlers dürften auch die Konsensschätzungen für 2019, die derzeit noch von einem Umsatzwachstum von 25 Prozent ausgingen, entsprechend angepasst werden, schrieb Analyst Tushar Jain in einer am Mittwoch vorliegenden ersten Einschätzung.

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