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Geldregen vom Baukonzern : Hochtief stellt Anlegern höhere Dividenden in Aussicht

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Die Börsenaufsicht hat Hochtief schon grünes Licht für das Übernahmeangebot für den spanischen Mautstraßen-Betreiber gegeben. Bild: dpa

Gute Nachrichten für Hochtief-Aktionäre: Für den Fall einer Übernahme des spanischen Mautstraßenbetreiber Abertis will der Baukonzern Hochtief seine Ausschüttungsquote von 50 Prozent des Konzerngewinns auf 65 Prozent erhöhen.

          Der Baukonzern Hochtief umgarnt Investoren im Zuge seiner Übernahmepläne für den spanischen Mautstraßenbetreiber Abertis mit der Aussicht auf höhere Dividenden. Hochtief wolle nach einer erfolgreichen Transaktion seine Ausschüttungsquote auf 65 Prozent erhöhen, erklärte das Unternehmen am Donnerstagabend in einer Mitteilung an die spanische Börsenaufsicht CNMV. Derzeit liegt die Quote bei rund 50 Prozent des Konzerngewinns.

          Die Börsenaufsicht hatte Hochtief zuvor grünes Licht für das Übernahmeangebot für den spanischen Mautstraßen-Betreiber gegeben. Das modifizierte Angebot sei genehmigt, teilte die Behörde mit. Die Annahmefrist laufe nun bis zum 8. Mai.

          Hochtief und der spanische Mutterkonzern ACS hatten sich mit der italienischen Atlantia darauf verständigt, die spanische Abertis in einer komplexen Transaktion gemeinsam zu übernehmen. Mit der Einigung verhinderten die früher konkurrierenden Firmen ein milliardenschweres Bieterrennen. Atlantia teilte der Börsenaufsicht bereits mit, auf seine Offerte für Abertis zu verzichten.

          Hochtief hatte seine Offerte modifiziert und bietet nun einen Barpreis von 18,36 Euro pro Abertis-Aktie. Letztlich soll Abertis nun in einer gemeinsamen Holding landen, Atlantia soll daran eine Mehrheit von 50 Prozent plus einer Aktie halten. Die übrigen Anteile entfallen auf ACS und Hochtief.

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