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Vertrauliche Finanzdaten : Cyberattacke auf Amerikas Börsenaufsicht

Hacker hatten vor dem Angriff auf die Börsenaufsicht bereits Amerikas größte Wirtschaftsauskunftei Equifax ausgespäht. Bild: dpa

Vertrauliche Finanzdaten sind in Amerika wieder Ziel eines Hackerangriffs geworden. Diesmal trifft es die amerikanische Börsenaufsicht selbst. Doch die gibt bereits Entwarnung – teilweise.

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          Die amerikanische Börsenaufsicht „Security and Exchange Commission“ (SEC) ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Wie die Agentur weiter mitteilt, haben sich Hacker Zugang zur elektronischen Datenbank Edgar verschafft, in der die von der SEC regulierten Unternehmen und Finanzinstitutionen auch vertrauliche Daten hinterlegen. Die Hacker haben möglicherweise auf der Basis von gewonnenen Insider-Informationen illegal Wertpapiere gehandelt und Gewinne erzielt, vermutet die Börsenaufsicht. Die Bresche im Softwaresystem, durch die sich die Hacker Zugang verschafft haben könnten, sei im August 2016 entdeckt und unverzüglich geschlossen worden.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Die SEC glaubt nicht, dass ihr Datenbanksystem infiziert ist und damit einem systemischen Risiko ausgesetzt wäre. Die Börsenaufsicht hat nach eigener Darstellung eine interne Untersuchung angeordnet und eine Kooperation mit Ermittlungsbehörden angekündigt. Die Meldung dürfte das Misstrauen in die Sicherheit vertraulicher amerikanischer Finanzdaten weiter unterminieren, nachdem Hacker für mehrere Monate die Datenbanken von Amerikas größter Wirtschaftsauskunftei Equifax ausgespäht hatte. Dort sind heikle Daten wie die Sozialversicherungsnummern von bis zu 140 Millionen Amerikanern gelagert.

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