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Ungewöhnliche Talfahrt : Wie tief kann der Goldpreis noch fallen?

Bei Ögussa in Wien wird Gold eingeschmolzen. Bild: Reuters

Der Goldpreis ist im vergangenen halben Jahr deutlich gefallen. Irgendwann muss jede Talfahrt vorbei sein, sagen Goldfreunde. Doch bislang ging es nur weiter abwärts.

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          Der Goldpreis erlebt im Augenblick eine ungewöhnliche Talfahrt. Woche für Woche werden neue Tiefen ausgelotet. Hatte Gold im Juni die Marke von 1300 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) nach unten durchbrochen, so fiel in dieser Woche die Marke von 1200 Dollar. Und es geht weiter abwärts. Seit Dienstag verlor der Goldpreis abermals rund 20 Dollar auf 1173,82 Dollar, den tiefsten Stand seit Januar 2017.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Technische Analysten, die den Verlauf der Goldpreis-Kurve auf dem Papier mit allerhand geometrischen Methoden untersuchen, schütteln den Kopf: „Der Gold-Chart sieht aus technischer Sicht verheerend aus“, sagt Frank Schallenberger, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Und immer, wenn Analysten glaubten, jetzt werde sich der Preis fangen, ging es erst recht nach unten.

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