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Trotz Krisen niedriger Preis : Goldfans setzen auf unkontrollierte Inflation

Anlagegold: Australische Goldbarren werden vorsichtig gereinigt. Bild: AFP

Wer zuletzt sein Geld in Gold anlegte, hatte nicht viel Spaß daran. Trotz der vielen Krisen ist das Edelmetall derzeit relativ günstig. Ob sich das nun ändert, hängt auch von den Notenbanken ab.

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          Gold als Anlageprodukt hat seinen Besitzern zuletzt nicht so rechte Freude bereitet. Obwohl eine Krise die andere ablöst und die Welt unter Inflation ächzt, ist der Goldpreis immer weiter gesunken. Zuletzt bewegte er sich in Dollar gerechnet in der Nähe seines Zweijahrestiefs. Am Dienstag notierte er bei 1634 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Man erinnere sich: Vor einem halben Jahr lag er bei mehr als 2000 Dollar.

          Christian Siedenbiedel
          Redakteur in der Wirtschaft.

          In Euro umgerechnet war die Entwicklung wegen des schwachen Euro-Wechselkurses nicht ganz so trostlos, hier steht zumindest im Vergleich zum Jahresanfang noch ein Plus zu Buche. Aber auch hier gilt: Nach einem kurzen Preisanstieg im März nach dem Beginn des Ukrainekrieges wurde Gold trotz Inflation billiger und billiger. Hauptgrund sind die Zinserhöhungen der Notenbanken rund um den Globus, die das zinslose Gold unattraktiver machen.

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