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Prognosen übertroffen : Geschäft mit der Vermögensverwaltung stützt Morgan Stanley

  • Aktualisiert am

Morgan Stanley leidet weiter unter Handelsflaute. Bild: Reuters

Als letztes der großen amerikanischen Bankhäuser hat Morgan Stanley Bilanz gezogen. Ähnlich wie bei den Mitbewerbern hat vor allem das Geschäft mit einer Anlageklasse den Gewinn im zweiten Quartal sinken lassen.

          Einbußen im Finanzmarkthandel und im Investmentbanking haben den Gewinn von Morgan Stanley im zweiten Quartal weiter sinken lassen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel der Überschuss um zehn Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (2,0 Milliarden Euro), wie der Goldman-Sachs-Rivale in New York mitteilte.

          Die Erträge des Wall-Street-Hauses sanken insgesamt um gut drei Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar. Im Handel mit Wertpapieren lief es deutlich schlechter, auch im klassischen Investmentbanking wie der Betreuung von Börsengängen gab es starke Einbußen. Dieser Trend hatte sich schon bei den Quartalsberichten anderer amerikanischer Banken gezeigt.

          Die Vermögensverwaltung bleibt für Morgan Stanley derweil ein verlässliches Standbein und verbuchte Geschäftszuwächse. Insgesamt übertrafen die Ergebnisse trotz der deutlichen Rückgänge bei Gewinn und Erträgen die Prognosen der Analysten. Die Aktie reagierte vorbörslich zunächst mit einem leichten Kursgewinn.

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