https://www.faz.net/-gv6-9p6en

Prognosen übertroffen : Geschäft mit der Vermögensverwaltung stützt Morgan Stanley

  • Aktualisiert am

Morgan Stanley leidet weiter unter Handelsflaute. Bild: Reuters

Als letztes der großen amerikanischen Bankhäuser hat Morgan Stanley Bilanz gezogen. Ähnlich wie bei den Mitbewerbern hat vor allem das Geschäft mit einer Anlageklasse den Gewinn im zweiten Quartal sinken lassen.

          1 Min.

          Einbußen im Finanzmarkthandel und im Investmentbanking haben den Gewinn von Morgan Stanley im zweiten Quartal weiter sinken lassen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel der Überschuss um zehn Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (2,0 Milliarden Euro), wie der Goldman-Sachs-Rivale in New York mitteilte.

          Die Erträge des Wall-Street-Hauses sanken insgesamt um gut drei Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar. Im Handel mit Wertpapieren lief es deutlich schlechter, auch im klassischen Investmentbanking wie der Betreuung von Börsengängen gab es starke Einbußen. Dieser Trend hatte sich schon bei den Quartalsberichten anderer amerikanischer Banken gezeigt.

          Die Vermögensverwaltung bleibt für Morgan Stanley derweil ein verlässliches Standbein und verbuchte Geschäftszuwächse. Insgesamt übertrafen die Ergebnisse trotz der deutlichen Rückgänge bei Gewinn und Erträgen die Prognosen der Analysten. Die Aktie reagierte vorbörslich zunächst mit einem leichten Kursgewinn.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Schwieriges Terrain für die grüne Parteichefin: Annalena Baerbock am Freitag im Stahlwerk von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt

          Besuch im Stahlwerk : Baerbocks Auswärtsspiel

          Ausgerechnet in einem Stahlwerk in Eisenhüttenstadt präsentiert die Kanzlerkandidatin der Grünen ihre Pläne für eine klimafreundliche Wirtschaftpolitik. Wie kommt das an?
          Die frühere AfD-Vorsitzende Frauke Petry stellt am 18. Juni ihr neues Buch vor.

          Neues Buch : Frauke Petry rechnet mit der AfD ab

          Die ehemalige AfD-Vorsitzende Frauke Petry meint, dass ihre frühere Partei einen langsamen Tod sterben werde. Gegen Jörg Meuthen und Alice Weidel erhebt sie in ihrem Buch „Requiem für die AfD“ schwere Vorwürfe.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.