https://www.faz.net/-gv6-9bf31

Schwere Krise : General Electric fliegt aus Dow Jones

  • Aktualisiert am

Das Logo von General Electric in Cincinnati: Der Niedergang der einstigen Ikone geht weiter. Bild: AP

Der Niedergang von General Electric erreicht einen neuen Höhepunkt. Nun muss die einstige Industrie-Ikone sogar den amerikanischen Leitindex Dow Jones verlassen.

          Der Niedergang der amerikanischen Industrie-Ikone General Electric (GE) geht weiter: Der angeschlagene Siemens-Rivale ist bei Anlegern so stark in Ungnade gefallen, dass er den amerikanischen Leitindex Dow Jones Industrial Average verlassen muss.

          Am 26. Juni wird GE nach anhaltenden Kursverlusten von der Drogerie- und Apothekenkette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexbetreiber S&P Dow Jones Indices am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.

          Für den über 125 Jahre alten Großkonzern, dessen Wurzeln auf den Glühbirnen-Erfinder Thomas Edison zurückgehen, ist der erste Abstieg aus dem Index der 30 größten amerikanischen Unternehmen seit über 110 Jahren ein großer Rückschlag.

          GE zählte zu den Gründungsmitgliedern, als der Dow 1896 an den Start ging, und war seit 1907 ununterbrochen dabei.

          Die Aktie von General Electric

          GEN. ELECTRIC

          -- -- (--)
          • 1T
          • 1W
          • 3M
          • 1J
          • 3J
          • 5J
          Zur Detailansicht

          Doch der Dino der amerikanischen Wirtschaft steckt in einer seiner größten Krisen. Bislang ist es Vorstandschef John Flannery, der im August den viel kritisierten Jeff Immelt ersetzte, nicht gelungen, Anlegern Hoffnung auf eine Trendwende zu machen. Im bisherigen Jahresverlauf ist die GE-Aktie um 26 Prozent gesunken. Bereits 2017 war der Konzern mit einem Minus von 37 Prozent der größte Verlierer im Dow.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Sowohl Trump als auch Johnson winken mit ihrem zerstörerischen Potential. Nur schätzen sie ihre Position falsch ein.

          Schwäche der EU? : Boris Trump

          Sowohl Trump als auch Johnson verschätzen sich: Man kann aus den Wechselbeziehungen der globalisierten Welt nicht in Trotzecken fliehen und dabei nachhaltige Gewinne machen. Europa ist da in einer stärkeren Position.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.