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Geldanlage in Aktien : Jetzt die Deutsche Bank kaufen?

Der Vorstandschef der Deutschen Bank, Christian Sewing Bild: Reuters

Die Deutsche Bank versucht sich an einem Neuanfang. Die Aktionäre sollen ihr endlich wieder Vertrauen schenken. Schauen wir doch mal nach, ob es dafür Anlass gibt.

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          Am Ende einer aufreibenden Woche für die Deutsche Bank meldete sich auch noch Donald Trump zu Wort. Der amerikanische Präsident schrieb auf Twitter: „Erinnert euch daran, dass eine Bank, die ich vor Jahren genutzt habe, die nun so geschmähte Deutsche Bank, damals eine der größten und angesehensten Banken der Welt war! Sie wollten mit mir ins Geschäft kommen, so wie viele andere auch.“ Trump wehrte sich auf diese Weise gegen den Vorwurf, zu früheren Zeiten hätte es kaum eine Bank gegeben, die dem einstigen Immobilienunternehmer Kredite geben wollte. Aus Sicht des egozentrischen Präsidenten selbstredend ein ungeheuerlicher Vorwurf.

          Dennis Kremer

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Trumps Tweet ging mit zwei unangenehmen Nebeneffekten für die Deutsche Bank einher: Zum einen tauchte ihr Name im Zusammenhang mit dem in Deutschland höchst unpopulären Präsidenten auf. Und zum anderen bescheinigte ihr nun sogar Trump, dass sie in den vergangenen Jahren sehr an Ansehen verloren hat. In einer Woche, in der die Bank ohnehin die Schlagzeilen beherrschte, war das zumindest unglücklich.

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