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Songrechte : Geld verdienen mit Blondie, Chic und Lady Gaga

Die zwei Gründer von Hipgnosis: Merck Mercuriadis (links) und Chic-Bandleader Nile Rodgers (rechts) Bild: Hipgnosis

Der Fonds Hipgnosis verdient an den Rechten von Pophits. Anlegern gefällt das. Die Idee kann die Musikindustrie umwälzen.

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          Für die Hits von Blondie, Lady Gaga, Eurythmics, Journey oder Bon Jovi kann man nicht nur Geld ausgeben. Dank des an der Londoner Börse notierten Fonds Hipgnosis kann man damit nun auch Geld verdienen. Denn der Fonds, dessen Name auf die britische, für die Plattencover von Pink Floyd, Genesis oder Led Zeppelin verantwortliche Grafikdesign-Agentur Hipgnosis zurückzuführen ist, verdient sein Geld mit Tantiemen der Songs, die im Streaming, in der Ausstrahlung im Radio sowie bei der Verwendung in Filmen oder Werbespots anfallen.

          Markus Frühauf
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der Aktienkurs hat sich zuletzt gut entwickelt, seit Jahresanfang beträgt das Plus gut 10 Prozent. „Wir besitzen derzeit gut 15.000 Songs, von denen 3000 Nummer-eins-Hits waren“, sagt Chef und Gründer Merck Mercuriadis im Gespräch mit der F.A.Z. In den vergangenen Wochen hat der frühere Manager von Stars wie Beyoncé, Elton John, Guns n’ Roses, Iron Maiden oder Pet Shop Boys fleißig eingekauft. In der vergangenen Woche erwarb Hipgnosis 50 Prozent der Songrechte von Robert „RZA“ Diggs, dem früheren Mitglied der einflussreichen Hip-Hop-Band Wu-Tang Clan.

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