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Max Otte & Co. : Die Promi-Fonds im Crash-Test

Dirk Müller, Marc Friedrich und Matthias Weik (v.l.n.r.) Bild: F.A.S.

Crash-Propheten oder Medienstars wie Dirk Müller, Max Otte & Co. nutzen ihre Bekanntheit, um mit Fonds Millionen einzusammeln. Wie stark hat sie der Corona-Crash getroffen?

          5 Min.

          Ende Januar, als das Coronavirus auch in Deutschland angekommen ist, spricht Max Otte auf dem Fondskongress in Mannheim. Otte ist Geschäftsführer der Investmentgesellschaft PI Kapitalanlage, eine Handvoll Fonds beruhen auf seiner Expertise. Wegen seiner Bücher, darunter dem im vergangenen Herbst erschienenen „Weltsystemcrash“, wird der gebürtige Sauerländer gern zu den Crash-Propheten gezählt, obwohl ihm diese Bezeichnung zuwider ist.

          Thomas Klemm

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Gleichwohl freue er sich auf die kommende Krise, teilt Otte seinen Zuhörern in Mannheim mit. Schließlich böten sich ihm als Value-Investor dann reichlich Gelegenheiten, günstig Aktien von Unternehmen zu kaufen, deren Wert scheinbar grundlos mit in die Tiefe gerissen würde. Gefragt, wann denn der nächste Crash komme, beschwichtigt der sogenannte Börsenprofessor nach Angaben von Ohrenzeugen: Im Jahr 2020 müsse sich niemand Sorgen machen. Ein, zwei Jahre werde die Weltwirtschaft noch ordentlich laufen.

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