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Service aus „einer Hand“ : Fintech Weltsparen übernimmt MHB-Bank

Die Gründer von Raisin: Frank Freund, Tamaz Georgadze und Michael Stephan Bild: Unternehmen

Das Finanz-Start-up Raisin macht sich weiter im deutschen Bankenmarkt breit. Die Berliner Firma, die hierzulande das Zinsportal Weltsparen betreibt, kauft die Frankfurter MHB-Bank.

          Das für Sparer unter dem Namen Weltsparen bekannte Zinsportal Raisin wird die Frankfurter MHB-Bank übernehmen, wie die F.A.Z. berichtet. Die in Frankfurt ansässige MHB-Bank hatte schon im Vorfeld mit dem Zinsportal kooperiert. Weltsparen bietet Anlegern eine Übersicht der Einlagezinsen verschiedener Banken in Deutschland und Europa.

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Mit der Übernahme soll Anlegern nun der Service aus „einer Hand“ angeboten werden, sagt der Geschäftsführer von Raisin, Tamaz Georgadze. Bisher müssen Kunden beispielsweise zwei AGB akzeptieren. Zudem wolle man von der jahrelangen regulatorischen Erfahrung der Bank profitieren.

          Zwar bleibe die Bank ein komplett separater Bereich, sagt der Chef. Neue Entwicklungen und Prozesse sollen aber durch den unmittelbaren Einfluss von Raisin als Eigentümer der Bank schneller vorangetrieben werden.

          Erst im vergangenen Monat hatte das Unternehmen in einer Finanzierungsrunde mehr als 100 Millionen Euro eingesammelt. Zu den Investoren gehörte unter anderen auch Paypal. Seit der Gründung im Jahr 2012 hat das Zinsportal mehr als 10 Milliarden Euro Anlegergeld aus Europa vermittelt.

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