https://www.faz.net/-gv6-9ial6

Ibovespa im Plus : Finanzmärkte begrüßen Amtsantritt von Brasiliens Präsident Bolsonaro

  • Aktualisiert am

Brasiliens neuer Präsident Jair Bolsonaro mit seiner Frau Michelle, der neuen First Lady Bild: AP

Im Gegensatz zu Umweltschützern und Menschenrechtsaktivisten sind die Märkte am ersten Arbeitstag des neuen, brasilianischen Staatschefs positiv gestimmt. Der Leitindex Ibovespa legte um 3,5 Prozent zu, auch der brasilianische Real stieg deutlich.

          1 Min.

          Die Finanzmärkte haben positiv auf den Amtsantritt des neuen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro reagiert. Der Leitindex Ibovespa stieg am Mittwoch um 3,5 Prozent und schloss mit einem neuen Rekord bei 91.012 Punkten. Auch der brasilianische Real legte am ersten Arbeitstag des neuen Staatschefs kräftig zu und wertete gegenüber dem amerikanischen Dollar um 2,08 Prozent auf.

          Während Umweltschützer und Menschenrechtsaktivisten den Amtsantritt des Rechtspopulisten mit Sorge beobachten, hoffen Anleger auf eine liberale Wirtschaftspolitik des Ex-Militärs. Wirtschaftsminister Paulo Guedes sagte am Mittwoch, Privatisierungen und eine Vereinfachung des Steuersystems seien die Säulen seines Programms. Der Internationale Währungsfonds rechnet im laufenden Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent in Brasilien.

          Ob es Bolsonaro wirklich gelingt, die zuletzt schleppende Wirtschaft im größten Land Lateinamerikas anzukurbeln, hänge allerdings davon ab, ob er im Kongress tatsächlich Mehrheiten für tiefgreifende Reformen wie beispielsweise im Rentensystem organisieren kann, schrieben die Analysten der Ratingagentur Fitch.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Die Demokratin Nancy Pelosi gerät im Weißen Haus mit Präsident Donald Trump aneinander.

          Trump gegen Pelosi : Da oben ist was nicht in Ordnung

          Syrien, Ukraine – und die eigene Partei: Donald Trump kämpft an mehreren Fronten. Das geht an die Substanz des amerikanischen Präsidenten. Das zeigt auch der heftige Streit mit Nancy Pelosi. Unterdessen verschärft sich die Konfrontation mit dem Kongress.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.