https://www.faz.net/-gv6-9gu83

Sorgen der Märkte : Die Antwort der Fed

Die Federal Reserve in Washington Bild: AFP

Die Börse neigt oft zu Übertreibungen. Ist das gerade auch der Fall? Die Antwort darauf könnte die Fed in den ersten Monaten des kommenden Jahres geben.

          1 Min.

          Von dem verstorbenen Paul Samuelson stammt das hübsche Bonmot, wonach die Börsen von den vergangenen fünf Rezessionen neun vorhergesehen hätten. Will sagen: Die Börse neigt oft zu Übertreibungen. Derzeit deutet der Verfall der Aktienkurse ebenso wie der Sturz des Ölpreises auf Sorgen an den Finanzmärkten vor einer spürbaren Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, das zu einer Rezession führen könnte. Die meisten Ökonomen halten ein solches Szenario für völlig übertrieben.

          Sie verweisen darauf, dass die wirtschaftlichen Daten keinen Hinweis auf einen Einbruch des Wirtschaftswachstums oder gar eine Rezession geben. Wer liegt richtig, der Markt oder die Ökonomen? Die Rolle des Schiedsrichters dürfte in den ersten Monaten des kommenden Jahres der Fed zukommen. Eine weitere Leitzinserhöhung im Dezember gilt als sicher, aber es muss sich zeigen, ob die von den meisten Beobachtern erwarteten drei Leitzinserhöhungen im kommenden Jahr noch folgen werden. Sollte die Fed in den kommenden Monaten ihre Kommunikation ändern und Zinserhöhungen hinausschieben, hätten sich die Sorgen der Märkte bewahrheitet.

          Gerald Braunberger
          Herausgeber.

          Weitere Themen

          Die Billionen-Dollar-Wette

          Tesla-Aktie : Die Billionen-Dollar-Wette

          Tesla begeistert die Anleger. Eine Aktie kostet jetzt mehr als 1000 Dollar, das Unternehmen wird mit mehr als einer Billion Dollar bewertet. Kann Tesla halten, was es verspricht?

          Topmeldungen

          Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht Bundeskanzlerin Angela Merkel die Entlassungsurkunde am Dienstag im Schloss Bellevue

          Entlassungsurkunde für Merkel : Am Ende einer Kanzlerschaft

          Der Bundespräsident würdigt die Amtszeit von Angela Merkel als „beispielgebend“. So verabschiedet er die Kanzlerin – und bittet sie, noch ein bisschen weiterzumachen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.