https://www.faz.net/-gv6-9bqck

NachLibor-Skandal : EZB treibt eigenen Geldmarktzins voran

  • Aktualisiert am

Die EZB treibt den eigenen Geldmarktzins voran Bild: dpa

Die EZB treibt nach dem Libor-Skandal den eigenen Geldmarktzins voran. Der Grund ist einfach.

          1 Min.

          Die EZB will nach den Skandalen um manipulierte Geldmarktsätze ihren angekündigten eigenen Referenzzins bis Oktober 2019 bereitstellen. Bis dahin werde der „Ester“ genannte Satz zur Verfügung gestellt, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag mit.

          Zentralbanken suchen seit einiger Zeit nach Alternativen zu Geldmarktsätzen wie Libor und Euribor. Der Euribor ist der Zins, den Banken untereinander für kurzfristige Euro-Kredite verlangen. An diesen Basisgrößen orientieren sich die Zinsen für unzählige Finanzgeschäfte im Gesamtvolumen von Billionen von Euro.

          Die Geldmarktsätze waren in die Schlagzeilen geraten, weil bekanntwurde, dass Banker sie jahrelang zu ihrem Vorteil manipuliert hatten. Ein Reformversuch der Finanzbranche für den täglichen Euribor-Referenzsatz war 2017 fehlgeschlagen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Zur Verteidigung gegen China bereit: Taiwans Präsidentin  Tsai Ing-wen bei einer Militärübung.

          Chinas Konflikt mit Amerika : Nach Hongkong jetzt Taiwan?

          Auch die militärischen Spannungen zwischen China und Amerika nehmen gefährlich zu. Ein gewaltsamer Konflikt der beiden Supermächte im südchinesischen Meer scheint nicht mehr ausgeschlossen.

          Neuer und Flick mahnen : Die gefährliche Lage beim FC Bayern

          Vor den entscheidenden Spielen in der Champions League herrscht beim FC Bayern große Zuversicht. Doch es gibt auch kritische Töne. Torhüter Manuel Neuer äußert sich derweil zu seinem umstrittenen Urlaubsvideo.
          Demo am 1. August in Berlin

          „Querdenken 711“ : Und wieder die Politiker!

          Eine Initiative peitscht Bürger in der Corona-Pandemie auf, um sie zu ihren Demos zu locken. Doch angebliche Belege sind gefälscht, Fotos aus dem Zusammenhang gerissen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.