Spekulation über Einstieg :
Handel mit Evergrande-Aktien in Hongkong ausgesetzt

Lesezeit: 3 Min.
Eine Frau geht in Hongkong an der elektronischen Tafel einer Bank vorbei, die den Hongkonger Aktienindex anzeigt.
In der Krise des hoch verschuldeten chinesischen Immobilienkonzerns kommt es erstmals zum Handelsstopp. Offenbar will sich ein Konkurrent bei Evergrande einkaufen.

Der Handel mit Aktien des schwer angeschlagenen chinesischen Immobilienriesen Evergrande und seiner Hausverwaltung an der Börse in Hongkong ist ausgesetzt worden. Einen Grund dafür nannte die Hongkonger Börse in ihrer Mitteilung am Montag nicht. Es ist das erste Mal in der jüngsten Liquiditätskrise des mit mehr als 300 Milliarden Dollar verschuldeten Unternehmens, dass der Handel mit seinen Aktien ausgesetzt wurde. Von Evergrande selbst hieß es, der Handel sei in Erwartung der Ankündigung einer „großen Transaktion“ ausgesetzt worden, wie das Unternehmen am Montag in einer Börsenmitteilung schrieb. Zugleich droht eine weitere Anleihe, unbedient auszulaufen.

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