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Neues Angebot : Euronext erhöht Gebot für Osloer Börse

  • Aktualisiert am

Die Börse in Oslo Bild: EPA

Der Börsenbetreiber Euronext legt im Bieterwettstreit um die Osloer Börse nach. Der Ausgang ist offen, die Börse hat die Angebotsfrist verlängert.

          Der Börsenbetreiber Euronext legt im Bieterwettstreit um die Osloer Börse nach. Die Euronext erhöhte ihr Angebot von 145 auf 158 Norwegische Kronen je Aktie, wie das Unternehmen am Montag in Amsterdam mitteilte. Das entspricht einer Gesamtsumme von knapp 6,8 Milliarden Kronen (693 Millionen Euro).

          Damit will das Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden die amerikanische Börse Nasdaq übertrumpfen, die 152 Kronen je Papier bietet und den Europäern damit das Geschäft um die Oslo Børs VPS noch wegzuschnappen drohte. Die Aktionäre können sich nun bis zum 11. März dem erhöhten Euronext-Angebot anschließen, ursprünglich lief die Frist bis zu diesem Montag.

          Die Euronext verspricht nicht nur mehr Geld. Die Börse Oslo werde als Teil der Mehrländerbörse ihre Identität bewahren, warb Euronext-Chef Stephane Boujnah für sein Angebot. Nach eigenen Angaben hat die Euronext sich bereits 50,5 Prozent der Anteile gesichert. Der Betreiber der Börsen in Paris, Amsterdam, Brüssel und Lissabon ist zuversichtlich, die geplante Übernahme im zweiten Quartal abschließen zu können. Beide Bieter wollen sich im nordeuropäischen Raum mit der Osloer Börse stärken. Die Nasdaq betreibt seit der Übernahme des Unternehmens OMX bereits die Börsen in Kopenhagen, Stockholm und Helsinki.

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