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Euro unter Druck : Franken nähert sich Fünf-Jahres-Hoch

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Aktuell ist der Franken vorn. Bild: dpa

Das Coronavirus zeigt sich auch am Devisenmarkt. Franken und Dollar erreichen neue Hochs zum Euro. Aktuell stabilisieren neue Hoffnungen die Kurse.

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          Merklich unter Druck steht seit Jahresbeginn der Euro. Die in China weiter grassierenden Coronavirus befeuert seit einiger Zeit den Trend in als sicher betrachtetet Anlagen. Das hat nicht nur dem Goldpreis einen Schub nach oben gegeben, sondern auch den klassischen Fluchtwährungen wie dem Schweizer Franken.

          Die zunehmende Risikoscheu der Investoren hat dessen Kurs zum zur Hauptexportwährung Euro am Donnerstag bis auf 1,062 Franken getrieben. Dies ist mithin der höchste Stand seit nunmehr 54 Monaten. Die Gemeinschaftswährung war für zu haben - weniger kostete ein Euro zuletzt im August 2015.

          Zum Dollar hatte der Euro bis auf 1,0865 Dollar abgewertet. Die Gemeinschaftswährung  steht indes Analysten zufolge auch aufgrund von schwachen Konjunkturzahlen zunehmend unter Druck. „Nach einer längeren Phase der Konsolidierung scheint sich der Abwärtstrend nun fortzusetzen“, sagte Stratege Milan Cutkovic vom Handelshaus Axitrader.

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          Nach dem Vorstoß auf neue Tiefstände erholten sich die Eurokurse allerdings wieder. Derzeit werden für den Euro 1,063 Franken oder 1,0884 Dollar bezahlt.

          Das ist nicht zuletzt neuer Hoffnung in puncto Coronavirus zu verdanken. Marktbeobachter verweisen auf ein neues Diagnoseverfahren, das in der chinesischen Provinz Hubei, dem Zentrum der Virus-Epidemie, angewendet wird. Dies erkläre den starken Anstieg der neuen Infektionen. Demnach können die Ärzte vor Ort die Diagnose auf Coronavirus anhand von Symptomen stellen, ohne ein Testverfahren abzuwarten. Auch der japanische Yen, der in den Vortagen zum Dollar abgewertet hatte, zeigt sich nun wieder etwas stärker.

          Im weiteren Tagesverlauf dürften Konjunkturdaten stärker in den Fokus rücken. Auf dem Programm stehen am Nachmittag Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise in den Vereinigte Staaten.

          EUR/USD

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