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Devisenmarkt : Euro unter Druck – britisches Pfund auf Zwei-Jahres-Hoch

  • Aktualisiert am

Symbol des Euros in Frankfurt Bild: Lando Hass

Zinserhöhungsphantasien in den Vereinigten Staaten machen den Dollar interessanter als den Euro. Das britische Pfund ist so viel wert wie seit Februar 2020 nicht mehr. Auch hier hilft die Aussicht auf Zinsschritte.

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          Der Euro hat am Montag einen guten Teil seiner zum Wochenschluss erzielten Gewinne zum US-Dollar wieder eingebüßt. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Freitag noch bis auf 1,1365 Dollar geklettert war, kam es nun zu einer Gegenbewegung. Der Euro wurde am Montag zeitweise mit 1,1326 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1298 (Donnerstag: 1,1315) Dollar festgesetzt.

          Am Freitag hatte ein durchwachsener US-Arbeitsmarktbericht den Dollar im späten Handel noch belastet. Die Anleger am Devisenmarkt konzentrierten sich insbesondere auf die schwache Beschäftigungsentwicklung. Zu Wochenbeginn jedoch richtete sich der Fokus verstärkt auf den vergleichsweise starken Anstieg der Löhne, der die US-Notenbank zu einer strafferen Geldpolitik ermutigen könnte. Diese Aussicht spiegelt sich auch im jüngsten Renditeanstieg in den USA, der Geldströme nach Amerika lenken kann und so den Dollar im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen attraktiver erscheinen lässt.

          Britisches Pfund weiter im Aufwind

          Derweil stieg das britische Pfund gegenüber dem Euro weiter und erreichte den höchsten Stand seit Februar 2020. Börsianer verwiesen hier auf die Aussicht auf einen baldigen weiteren Zinsschritt der britischen Notenbank nach oben. Diese hatte im Dezember erstmals in der Corona-Pandemie den Leitzins erhöht, um sich gegen die hohe Inflation zu stemmen.

          Jüngste Konjunkturdaten aber bewegten den Euro kaum. In der Eurozone fiel die Arbeitslosigkeit im November abermals.

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