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Energiepreise : Krise am Golf lässt Ölpreis weiter steigen

Ölproduktion im Persischen Golf südlich von Teheran Bild: Reuters

Der Ölpreis legt weiter zu. Nicht nur die Sorge vor einer Zuspitzung der Lage in der ölreichen Region am Persischen Golf treibt die Preise an.

          Der Ölpreis schwankt im Augenblick vergleichsweise kräftig. Getrieben wird die Entwicklung von Befürchtungen über eine Zuspitzung der Spannungen am Persischen Golf auf der einen Seite und Sorgen über die Weltkonjunktur auf der anderen Seite.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Ölpreise haben am Donnerstag im Tagesverlauf ihre Kursgewinne ausgeweitet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 73,20 Dollar. Das waren 1,43 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,36 Dollar auf 63,38 Dollar.

          Am Markt wurden zwei Gründe für den Preisanstieg genannt: zum einen die Lage am Golf, zum anderen die zurückgegangenen amerikanischen Lagervorräte. Opec-Mitglied Saudi-Arabien macht Iran für einen Drohnenangriff auf eine wichtige Ölpipeline des Königreichs verantwortlich. Iran ist ebenfalls Mitglied im Ölkartell.

          Nach Aussage der saudi-arabischen Regierung beweise der Angriff, dass Jemens Houthi-Rebellen nichts anderes als ein Werkzeug seien, mit dem das iranische Regime seine Expansionsagenda umsetzen wolle, schrieb Saudi-Arabiens stellvertretender Verteidigungsminister Khalid bin Salman auf Twitter. In Saudi-Arabien war am Dienstag eine der wichtigsten Ölpipelines des Landes angegriffen worden.

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