Handelsstreit und Zinsen : Dow Jones rutscht weiter ab

Der Aktienindex setzt seinen Ausverkauf fort und hat in den vergangenen beiden Tagen schon 1400 Punkte eingebüßt. Neben steigenden Zinsen gibt es einen weiteren Grund für die Nervosität der Investoren.
Am amerikanischen Aktienmarkt ist der Ausverkauf am Donnerstag in die nächste Runde gegangen. In einem von hoher Nervosität geprägten Handel rutschte der amerikanischen Leitindex Dow Jones Industrial zeitweise deutlich unter die Marke von 25.000 Punkten. Beim Stand von 25.052,83 Punkten beendete das Barometer das Geschäft 2,13 Prozent tiefer und damit 546 Punkte schwächer als am Vortag. Somit hat der Index allein in den vergangenen zwei Handelstagen insgesamt mehr als 5 Prozent verloren, das sind insgesamt 1400 Punkte.
An diesem Donnerstag war der Dow bereits früh mit einem Stabilisierungsversuch gescheitert. Anleger, die darauf gesetzt hatten, wurden enttäuscht. So zogen im Verlauf immer mehr Investoren die Reißleine. Die Furcht vor steigenden Zinsen und der globale Handelsstreit gelten als Auslöser für die aktuelle Börsenkrise. Zur Erinnerung: Noch zur Mitte der Vorwoche hatte der Dow mit 26 951,81 Punkten ein Rekordhoch erreicht und somit – verglichen mit dem Tagestief von diesem Donnerstag – mehr als 2000 Punkte höher gestanden.
Für den marktbreiten S&P 500 ging es am vorletzten Handelstag der Woche um weitere 2,06 Prozent auf 2728,37 Punkte abwärts. Und auch im Technologieindex Nasdaq 100, am Vortag mit minus 4,4 Prozent noch deutlicher abgestraft als der Dow, drehte sich die Abwärtsspirale weiter. Lange ohne klare Richtung, büßte der Index zum Ende des Tages 1,14 Prozent auf 6964,03 Punkte ein.





