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Dividenden für Aktionäre : Das Fest möge beginnen

In diesem Jahr geht es geschätzt um rund 45 Milliarden Euro. Bild: dpa

Deutsche Konzerne dürften 2020 etwas weniger an ihre Aktionäre ausschütten. Dennoch bietet die Saison der Hauptversammlungen Grund zur Freude. Die voraussichtlichen Dividenden der Unternehmen.

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          Nun heißt es für viele Anleger: Warten auf den Zahltag. Denn vor allem in den ersten sechs Monaten eines jeden Jahres schütten deutsche Aktiengesellschaften einen guten Teil der Gewinne des Vorjahres an ihre Aktionäre aus. Geschätzt geht es in diesem Jahr um insgesamt rund 45 Milliarden Euro. Diese Summe fließt nun vermutlich den Aktionären der derzeit 98 Unternehmen des F.A.Z.-Index für das Geschäftsjahr 2019 zu. Den Dividendenreigen eröffnet der Technologiekonzern Siemens, der am kommenden Mittwoch sein Aktionärstreffen in München veranstaltet. Der Stahlgigant Thyssen-Krupp hatte zwar schon am Freitag geladen, die Aktionäre gingen hier jedoch leer aus.

          Kerstin Papon
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Einen neuen Rekord wird es zwar nicht geben – nach durchschnittlichen Schätzungen werden die Ausschüttungen gegenüber dem Vorjahr (47,3 Milliarden Euro) insgesamt um 5 Prozent sinken. Im Jahr davor waren es ähnlich hohe 47,4 Milliarden Euro. Doch viele Anleger können sich dennoch auf hohe Zahlungen freuen. Erst auf der jeweiligen Hauptversammlung entscheiden die Aktionäre tatsächlich über die Höhe der Dividenden und den Vorschlag, der ihnen dann von den Gesellschaften unterbreitet wird. Am Handelstag danach wird die Dividende vom Aktienkurs abgezogen. Spätestens drei Börsentage nach dem Treffen muss das Geld auf dem Konto des Anlegers sein.

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