https://www.faz.net/-gv6-9k2wd

Stabiler als Aktienkurse? : Immer mehr Anleger interessieren sich für Dividenden

Die Aktionäre freut es: Siemens zahlt zuverlässig Dividenden. Bild: dpa

Auf der Suche nach „Dividendenaristokraten“ ist die DZ Bank fündig geworden. Zu ihren Favoriten zählen Aktien von BASF, Bayer und Siemens. Das Bankhaus Metzler setzt auf einen anderen Ansatz – und kombiniert Dividenden mit Wertsicherung.

          3 Min.

          Das Wort „Dividendenaristokrat“ klingt anspruchsvoll. Gemeint sind aus der Sicht der DZ Bank Unternehmen, die in den vergangenen zehn Jahren die Dividende kontinuierlich angehoben beziehungsweise nicht gekürzt haben. „In Zeiten größerer wirtschaftlicher Unruhe versprechen diese Unternehmen stabile Ausschüttungen, die Kursverluste abfedern können“, heißt es in einer FAZ.NET vorliegenden Untersuchung. Solche Aktien werden vor allem vorsichtigen Anlegern empfohlen, die am Anleihemarkt keine attraktiven Renditen mehr finden.

          Unter diesen „Dividendenaristokraten“ befinden sich auf der Favoritenliste der DZ Bank aus Deutschland die Aktien von Deutsche Euroshop, Allianz, BASF, Bayer und Siemens. Aus Europa kommen Axa, Total, Vinci, Inditex und Danone hinzu und aus dem Rest der Welt AT&T, IBM, Chevron PepsiCo sowie Merck & Co. Diese Unternehmen haben nicht nur in den vergangenen zehn Jahren immer eine Dividende gezahlt. Sie zeichnen sich auch durch eine hohe Eigenkapitalquote, eine nicht zu hohe Verschuldung und eine erwartete Dividendenrendite von mehr als 3 Prozent im Jahr aus.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Stefan Löfven, Ministerpräsident von Schweden, auf einer Pressekonferenz in Stockholm am 31. März

          Schwarze-Peter-Spiel : Wer ist schuld an den vielen toten Schweden?

          Die zweite Corona-Welle trifft Schweden mit voller Wucht. Auf der Suche nach den Verantwortlichen geraten die Regionen ebenso in den Fokus wie die Gesundheitsbehörde und die Regierung in Stockholm.
          Hinter Glas: Ministerpräsident Reiner Haseloff am Dienstag im Landtag

          Krach wegen Rundfunkbeitrag : Die CDU sitzt in der Klemme

          Der Magdeburger Streit über den Rundfunkbeitrag wächst sich zu einem politischen Beben aus, das nicht nur das Kenia-Bündnis in Sachsen-Anhalt zerstören könnte. Auch der Koalitionsfrieden in Berlin ist in Gefahr.