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Direkte Investition in Firmen : Private Equity gibt es auch für kleines Geld

Bild: Mauritius

Wer in Unternehmen investieren möchte, ohne dabei den Risiken der Aktienmärkte ausgesetzt zu sein, für den ist Private Equity das Mittel der Wahl. Bringt man indes kein großes Vermögen mit, bleibt nur der Weg über Dachfonds.

          6 Min.

          Die Anlageklasse Private Equity gehört bei vielen institutionellen und vermögenderen Anlegern zum Portfolio dazu. Auf bis zu 1,5 Billionen Dollar werden die Mittel geschätzt, die Fonds, die sich dieser Anlageklasse verschrieben haben, für Investitionen zur Verfügung stehen. 2018 zählte das Marktforschungsunternehmen Preqin mehr als 5100 Transaktionen – das aktivste Jahr, das die Branche jemals hatte. Europäische Manager konnten rund 110 Milliarden Dollar an Mitteln einsammeln – deutlich mehr als in den Vereinigten Staaten.

          Martin Hock

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Von dieser direkten Investition in Unternehmen, die in der Regel nicht börsennotiert sind, versprechen sich Anleger auf Dauer deutlich zweistellige Renditen – genau 11,6 Prozent waren es nach einer Preqin-Umfrage zuletzt. Stefan Echter ist Leiter des Bereichs Alternative Investments bei Wealthcap, einem Anbieter von Private-Equity-Dachfonds, der zur Bank Unicredit gehört. Er sieht den Reiz noch woanders: „Mit Private Equity können sich in allen Marktphasen Überrenditen erzielen lassen, ganz besonders wenn die Märkte fallen.“ Denn der Wert der direkten Investments in Unternehmen wird von den Bewegungen an den Kapitalmärkten allenfalls mittelbar beeinflusst und steht eher im direkten Zusammenhang mit der Konjunktur in der Branche, in der das Unternehmen aktiv ist.

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